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Gezerre um Öltanker - USA boten Iran-Kapitän Millionen

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Mit aller Macht will die USA den iranischen Öltanker "Adrian Darya 1" in ihre Hände bekommen. Und versuchten es auch mit einem verlockenden Angebot.

Supertanker "Adrian Darya 1" vor Gibraltar. Archivbild
Supertanker "Adrian Darya 1" vor Gibraltar. Archivbild
Quelle: Marcos Moreno/AP/dpa

Die US-Regierung hat dem Kapitän des wochenlang vor Gibraltar festgesetzten iranischen Tankers "Adrian Darya 1" Zahlungen in Millionenhöhe für eine Zusammenarbeit mit den US-Behörden angeboten. Das hat das US-Außenministerium bestätigt.

Im Gegenzug sollte der Kapitän den Tanker in den Hafen eines Landes steuern, in dem er beschlagnahmt werden könnte. Der Supertanker bewegt sich zur Zeit mit unbekanntem Zielort im östlichen Mittelmeer. Der Westen will verhindern, dass Iran Öl an Syrien liefert.

Verdacht: Gegen Sanktionen verstoßen

Großbritannien hatte den mit iranischem Erdöl beladenen Tanker Anfang Juli vor dem britischen Überseegebiet Gibraltar unter dem Verdacht festgesetzt, dass er entgegen der EU-Sanktionen Öl nach Syrien liefern wolle. Die rechtlich umstrittene Entscheidung führte zu einem langen Streit mit dem Iran, in dessen Zuge die iranischen Revolutionsgarden einen britischen Tanker im Persischen Golf festsetzten. Ein Gericht in Gibraltar erlaubte dem Supertanker, der früher unter dem Namen "Grace 1" unterwegs war, schließlich Mitte August entgegen des Widerstands der US-Regierung die Weiterfahrt. Bedingung war, dass der mit Rohöl im Wert von 140 Millionen Dollar beladene Tanker unter iranischer Flagge fährt.

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