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In Unternehmensvorständen - Giffey macht Druck bei Frauenquote

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Seit Langem wird darauf hingewiesen, dass es zu wenig Frauen in Chefetagen gibt. Geändert hat sich bisher wenig. Zum Frauentag geht Familienministerin Giffey nun in die Offensive.

Eine Frau arbeitet in einem Büro. Archivbild
Eine Frau arbeitet in einem Büro. Archivbild
Quelle: Daniel Naupold/dpa

Zum Internationalen Frauentag am Sonntag macht die SPD beim Thema Frauenquote in Unternehmensvorständen weiter Druck auf CDU und CSU. "Ich appelliere an Männer und Frauen in der Union, sich bei diesem Thema zu bewegen", sagte Familienministerin Franziska Giffey dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Laut Giffey gehe es nicht nur um Teilhabe in Politik oder Wirtschaft, sondern auch ums Geld. "Frauen verdienen im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer und bekommen über 50 Prozent weniger Rente. Das kann so nicht bleiben."

Union blockiert

Das Familienministerium hatte zuletzt einen Gesetzentwurf für eine Frauenquote in Vorständen großer börsennotierter Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern vorgelegt. Demnach soll der Vorstand solcher Firmen künftig mit wenigstens einer Frau besetzt sein, wenn er mehr als drei Mitglieder hat. Das gilt aber nur für Neubesetzungen. Der Entwurf ist aber innerhalb der Regierung umstritten. Die Union ist gegen die Vorstandsquote.

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