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Gift-Attacke auf Ex-Spion - Kneissl sieht keine Beweise

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Der Fall Skripal löste eine tiefe diplomatische Krise aus. Weltweit wiesen 27 Staaten russische Diplomaten aus. Österreich möchte dieser Praxis nicht folgen.

Österreichs Bundeskanzler Kurz und Außenministerin Kneissl.
Österreichs Bundeskanzler Kurz und Außenministerin Kneissl. Quelle: Herbert Neubauer/APA/dpa

Die Massenausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre ist aus Sicht Österreichs auf unbewiesener Grundlage erfolgt. "Wir haben einen Vorfall, dessen Sachverhalt der Aufklärung noch harrt", sagte Außenministerin Karin Kneissl.

Es hätte andere diplomatische Möglichkeiten gegeben, auf den Verdacht angemessen zu reagieren, so Kneissl weiter. Österreich sei mit seiner Position, keine russischen Diplomaten auszuweisen, in der internationalen Gemeinschaft alles andere als isoliert.

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