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Glyphosat-Krise - Bayer strebt wohl Vergleich an

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Die Klageflut gegen Bayer wegen möglicher Gesundheitsschäden durch Glyphosat ist zuletzt noch einmal gestiegen. Jetzt wird über einen Milliarden-Vergleich in den USA spekuliert.

Bayer Werk in Leverkusen.
Bayer Werk in Leverkusen.
Quelle: Oliver Berg/dpa

Der wegen Tausender Glyphosat-Klagen unter Beschuss stehende Bayer-Konzern strebt nach einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg einen Milliarden-Vergleich in den USA an.

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern schlage eine Zahlung von bis zu 8 Milliarden US-Dollar (7,15 Mrd. Euro) vor, um die Klagen der 18.400 Kläger beizulegen, wie Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person berichtet. Ein Bayer-Sprecher wollte dies nicht kommentieren.

Die Agentur Reuters widerspricht diesen Angaben indes und meldet, dass der eingesetzte Vermittler Ken Feinberg einen solchen Vergleich negiert. "Eine solche Erklärung ist reine Fiktion", so Feinberg per Email, "Kompensationen sind in den bisherigen globalen Mediationsgesprächen noch nicht einmal angesprochen worden."

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