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Hölzerner Aussichtsturm - Frankfurter Goetheturm brennt ab

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Er war einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands. Doch ein Feuer hat den Frankfurter Goetheturm vernichtet. Nur die Stützpfeiler stehen noch. Die Feuerwehr musste ihn wegen der großen Gefahren abbrennen lassen.

Der als Ausflugsziel beliebte Goetheturm in Frankfurt ist durch ein Feuer völlig zerstört worden. Das 1931 erbaute Wahrzeichen aus Holz war aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Dennoch deute alles auf Brandstiftung hin.

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Ein Feuer hat den mehr als 80 Jahre alten Goetheturm in Frankfurt/Main vernichtet. "Der Turm ist eingestürzt und war nicht mehr zu retten", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag. Wegen der großen Flammen und der Einsturzgefahr des 43 Meter hohen Holzturms löschte die Feuerwehr den Brand zunächst nicht, sondern sicherte die Umgebung ab. Zehn Meter des Gebäudes standen am frühen Morgen noch in Flammen, nur die vier Stützpfeiler ragten noch in die Höhe.

"Die Feuerwehr lässt den Goetheturm abbrennen", sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte wollten mit Löscharbeiten beginnen, sobald die Einsturzgefahr gebannt ist. Das Ablöschen sei dann "reine Formsache", sagte der Feuerwehr-Sprecher. Anschließend wollte die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.

Sanierung war erst 2014

Der Turm im Stadtteil Sachsenhausen zählte nach Angaben der Stadt Frankfurt zu den höchsten hölzernen Aussichtstürmen Deutschlands. Erst im Jahr 2014 war das beliebte Ausflugsziel saniert worden. Sein Name war ihm bei der Eröffnung 1931 anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Johann Wolfgang von Goethe gegeben worden.

Die Einsatzkräfte versuchten zu verhindern, dass die Flammen auch auf die Umgebung am Rand des Frankfurter Stadtwaldes übergreifen, und kühlten das Gelände rund um den Turm ab. Angrenzende Gebäude wie ein Café wurden nicht beschädigt. Die Einsatzkräfte hielten Sicherheitsabstand zu dem brennenden Turm ein. Die Brandursache war zunächst unklar. "Der Sachschaden lässt sich nicht beziffern", sagte der Feuerwehr-Sprecher. "Der ideelle Schaden ist aber riesengroß."

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