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Greta Thunberg fährt nach Hause - "In überfüllten Zügen durch Deutschland"

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Nach langen Reisen kehrt Greta Thunberg nach Schweden zurück - im ICE der Deutschen Bahn. Die Aktivistin zeigte sich etwas frustriert - aber nicht über den fehlenden Sitzplatz.

Greta Thunberg
Greta Thunberg
Quelle: Nicolò Campo.Nicol/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Nach monatelangem Reisen und zwei Atlantik- Überquerungen auf Segeljachten ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg nach eigenen Angaben auf dem Heimweg - "in überfüllten Zügen durch Deutschland", wie sie auf Twitter schrieb.

"Und ich bin endlich auf dem Heimweg!"

Dazu stellte die 16-jährige Schwedin am Samstagabend ein Foto, das sie mit viel Gepäck auf dem Boden eines ICE zeigt. "Und ich bin endlich auf dem Heimweg!", schrieb sie.

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Thunberg lehnt es ab zu fliegen, weil dabei besonders viele Treibhausgase ausgestoßen werden. Über den Atlantik war sie zweimal gesegelt, unter anderem hatte sie sich mehrmals bei der Weltklimakonferenz in Madrid zu Wort gemeldet. Auf Twitter reagierten viele Nutzer amüsiert - denn Spott über die Bahn, Zugverspätungen und überfüllte Züge gibt es dort viel. "Stell dich auf Verzögerungen ein", warnte jemand.

Die Deutsche Bahn reagiert

Der Konzern reagierte wenig später ebenfalls bei Twitter. "Wir wünschen Greta eine gute Heimfahrt", schrieb die Bahn. "Und arbeiten weiter hart an mehr Zügen, Verbindungen und Sitzplätzen." Einige Stunden später dankte das Unternehmen Thunberg zudem dafür, "dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt".

Die Bahn habe sich "gefreut", dass Thunberg am Samstag in dem ICE "mit 100 Prozent Ökostrom" unterwegs gewesen sei. Demnach hatte Thunberg aber durchaus einen Sitzplatz zwischen Kassel und Hamburg in der ersten Klasse. An Thunberg gerichtet schrieb die Bahn am Sonntagmittag: "Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist."

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Thunbergs Antwort

Thunbergs Erklärung kam zwei Stunden später: Ihr Zug von Basel aus sei ausgefallen, weshalb sie im Anschluss in zwei verschiedenen Zügen auf dem Boden gesessen habe, schrieb die junge Schwedin am Sonntag auf Twitter. Hinter Göttingen habe sie schließlich einen Sitzplatz erhalten.

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Greta Thunberg kritisierte Verlauf des Weltklimagipfels

Greta Thunberg hatte zuvor den Mangel an Fortschritten bei der Weltklimakonferenz in Madrid kritisiert. Es sehe so aus, als würde die Konferenz gerade scheitern, schrieb die 16-Jährige am späten Samstagabend auf Twitter. "Die Wissenschaft ist eindeutig, aber die Wissenschaft wird ignoriert."

Wir werden niemals aufgeben. Wir haben gerade erst angefangen.
Greta Thunberg

An dem Kampf, den sie zusammen mit ihren Mitstreitern gegen die Klimakrise führe, ändere das aber nichts: "Was auch immer passiert: Wir werden niemals aufgeben. Wir haben gerade erst angefangen", twitterte Thunberg, die selbst einige Tage lang bei dem Gipfel dabei war.

DIe Weltklimakonferenz in Madrid ist nach zwei Wochen und einer zweitägigen Verlängerung mit wenig belastbaren Absichtsbekundungen zu Ende gegangen. Das derzeitige Handeln sei erbärmlich, kommentiert ZDF-Umweltexperte Volker Angres:

Kommentar: Volker Angres zur Klimakonferenz in Madrid

Kommentar zur Weltklimakonferenz - Nur noch retten, was zu retten ist 

Der Weltklimagipfel ist vorbei, wird jetzt alles anders? Weit gefehlt, meint Volker Angres, Leiter der ZDF-Umweltredaktion, und empfiehlt, die 50er-Jahre-Denke endlich abzulegen.

von Volker Angres
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