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Grünen-Chefin zur Organspende - "Mensch gehört nicht dem Staat"

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Wie kommt man zu mehr Organspenden? Diese Frage beschäftigt den Bundestag. Für Grünen-Chefin Baerbock geht die Abstimmung aber noch über die reine Sachfrage hinaus.

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Grünen.
Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Grünen.
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

In der Bundestagsdebatte über eine Reform der Organspende hat sich Grünen-Chefin Annalena Baerbock gegen eine Widerspruchslösung und für eine Entscheidungslösung ausgesprochen. Es solle ein Onlineregister geben, in dem die Entscheidung über eine Organspende registriert würde.

Man stimmt nicht nur über die Frage ab, wie man zu mehr Transplantationen komme. Man stimme auch darüber ab, wem der Mensch gehöre. "In unseren Augen gehört er nicht dem Staat, nicht der Gesellschaft, er gehört sich selbst."

Ein Transportbehälter zum Transport von Organen wird am Eingang eines OP-Saales vorbeigetragen

Neuregelung geplant - Über diese Organspende-Vorschläge stimmt der Bundestag ab 

Der Bundestag entscheidet heute darüber, ob und wie die Zustimmung zu einer Organspende neu geregelt werden soll. Diese Gesetzentwürfe liegen auf dem Tisch.

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