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"Shape of Water" - Guillermo del Toro gewinnt Regie-Oscar

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Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro hat für den Film "Shape of Water - Das Flüstern des Wassers" den Oscar für die beste Regie gewonnen.

Oscar-Verleihung am 05.03.2018 in Hollywood (USA) Beste Regie: Guillermo del Toro
Guillermo del Toro gewinnt den Oscar für die beste Regie. Quelle: dpa

Mit "Shape of Water - Das Flüstern des Wassers" hat Guillermo del Toro eine bildgewaltige Fabel gegen die Angst vor dem Unbekannten auf die Kinoleinwand gebracht - jetzt ist der 53-jährige Mexikaner für die märchenhafte Liebesgeschichte zwischen einer stummen Putzfrau und einem Wassermann mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet worden. "Shape of Water ist ein Märchen für unruhige Zeiten", sagt der Preisträger.

Damit ist Del Toro auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen und setzt als dritter Oscarpreisträger den jüngsten Siegeszug der mexikanischen Filmemacher in Hollywood fort. Seine Herkunft hat den Regisseur entscheidend geprägt. "Ich bin Mexikaner", lautete seine lapidare Antwort, als ihn eine Journalistin kürzlich fragte, wie er die dunkle Seite des Menschsein so trefflich mit der Lebensfreude verbinde.

Del Toro hat ein Faible für vielschichtige Fantasiewelten

Del Toro hat ein Faible für Märchen, für das Bizarre und Andersartige. Bereits als Kind habe er einen Pakt mit den Monstern geschlossen, die ihm im Dunkeln erschienen, sagt er. Mit der Zeit habe er sich entschieden, sie zu den Hauptfiguren seiner Geschichten zu machen.

Der Film "Shape of Water" erzählt von der ungewöhnlichen Liebe zwischen der stummen Putzfrau Elisa und einem mysteriösen Fischwesen.

Beitragslänge:
2 min
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Bereits in "Hellboy" (2004) und "Pan Labyrinth" (2006) erschuf Del Toro vielschichtige Fantasiewelten. Die Ergründung des Anderen zieht sich wie ein roter Faden durch sein zehn Spielfilme umfassendes Werk. "Ich wurde in Mexiko geboren und war schon immer auf viele Weisen anders", sagte er kürzlich in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

"Lobgesang auf die Unterschiedlichkeit"

Del Toro kam 1964 im mexikanischen Guadalajara zur Welt und lebt mittlerweile in den USA und Kanada. Er gilt als besessener Sammler von Comic-Büchern und akribischer Perfektionist, der oft jahrelang an der Entwicklung seiner Projekte arbeitet. Er ist gut mit den mexikanischen Oscarpreisträgern Alfonso Cuarón und Alejandro Iñárritu befreundet.

Del Toro setzt mit "Shape of Water" auch ein politisches Statement gegen die Arroganz der Macht und die Intoleranz gegenüber dem Fremden. "Der Film ist ein Lobgesang auf die Unterschiedlichkeit", sagt er.

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