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Wegen Mord - Messerstecher von Hamburg angeklagt

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Der Messerstecher von Hamburg wird wegen Mordes und Mordversuchs angeklagt - nicht aber wegen Terrorismusverdachts. Er hatte in einer Edeka-Filiale auf Kunden eingestochen.

Einsatzkräfte der Polizei stehen am 28.07.2017 vor dem Edeka in Barmbek (Hamburg)
Einsatzkräfte der Polizei stehen am 28.07.2017 vor dem Edeka in Barmbek (Hamburg) Quelle: ap

Mehr als drei Monate nach der Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt hat die Bundesanwaltschaft einen 26-Jährigen wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt. Die Ermittler werfen dem Palästinenser Ahmad A. vor, einen Menschen heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben, wie die Karlsruher Behörde mitteilte.

Ahmad K. hatte Ende Juli in einem Supermarkt in Hamburg-Barmbek Kunden mit einem Messer attackiert. Ein 50-Jähriger wurde getötet, sechs weitere Menschen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Anhaltspunkte für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung - etwa der Terrormiliz Islamischer Staat - oder die Beteiligung weiterer Täter sieht die Bundesanwaltschaft nicht.

Aber: "Seine Taten wollte der Angeschuldigte im Kontext islamistischer Anschläge wahrgenommen und mithin als Beitrag zum weltweiten Dschihad verstanden wissen", erklärte die Anklagebehörde. Deshalb handele es sich um "eine staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung".

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