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US-Sanktionen gegen Unternehmen - Huawei erwartet kräftiges Umsatzminus

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Seit Mai steht Huawei auf einer schwarzen Liste der USA - offiziell wegen Sicherheitsbedenken gegen Technik aus China. Das Unternehmen stellt sich auf schwere Zeiten ein.

Der Huawei-Gründer Ren Zhengfei.
Der Huawei-Gründer Ren Zhengfei.
Quelle: Dake Kang/AP/dpa

Der chinesische Telekom-Riese Huawei stellt sich wegen der US-Sanktionen auf einen kräftigen Rückgang der Geschäfte ein. Der Umsatz werde über die nächsten zwei Jahre 30 Milliarden Dollar unter den Vorhersagen liegen, sagte Huawei-Chef Ren Zhengfei.

Die USA hatten Huawei im Mai auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Viele Experten sehen die Sanktionen im Kontext des Handelskonflikts zwischen den USA und China.

Luft wird dünner

Huawei werde in ein paar Jahren gestärkt aus seinen Schwierigkeiten hervorgehen, sagte Ren Zhengfei weiter: "Ich denke, wir können auf keinen Fall zu Tode geprügelt werden." 

Für Huawei wird die Luft durch die Einschränkungen dünner. US-Chiphersteller, die wichtige Zulieferer sind, können kaum noch Geschäfte mit den Chinesen machen. Zudem erschweren die US-Maßnahmen für Huawei den Zugang zum Google-System Android. Die Chinesen hatte deshalb angekündigt, ein eigenes Betriebssystem für Smartphones auf den Weg bringen zu wollen. 

Der Umsatz des Konzerns hatte im vergangenen Jahr noch deutlich um 19,5 Prozent auf rund 95 Milliarden Euro (721 Mrd Yuan) zugelegt. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro (59,3 Mrd Yuan).

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