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Viele verkennen Strahlungsrisiken

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Handy, Kernkraft oder Radon - Viele verkennen Strahlungsrisiken

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Beim Telefonieren, beim Röntgen, unter Stromleitungen und in der Sonne - Menschen sind ständig Strahlung ausgesetzt. Viele machen sich deswegen Sorgen, doch es gibt Wissenslücken.

Radon entsteht im Erdreich. Archivbild
Radon entsteht im Erdreich. Archivbild
Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Viele Deutsche wissen nicht, was die wichtigsten Quellen für Strahlung im Alltag sind und was für sie gefährlich sein könnte. Laut einer Umfrage des Bundesamts für Strahlenschutz sind 73,9 Prozent wegen radioaktiver Strahlung durch Kernkraftwerke beunruhigt. Es folgen Mobilfunk-Masten (51,4 Prozent) und Handys (51 Prozent).

Nur knapp 23 Prozent sorgen sich über Radon in der Umwelt - obwohl es die größte Quelle für die durchschnittliche jährliche Strahlenbelastung ist.

35 Prozent machen sich Sorgen wegen Strahlung

Jeder zweite (49,2 Prozent) glaubt, dass Handy-Strahlung das Erbgut schädigen kann - "fälschlicherweise", wie das Bundesamt betont. Fast ebenso viele (48,7 Prozent) fühlen sich durch staatliche Einrichtungen vor Mobilfunk-Anlagen "überhaupt nicht" und "eher nicht" gut geschützt.

Generell gaben mehr als 35 Prozent an, es mache ihnen Sorgen, dass sie "überall von Strahlung umgeben" seien, fast jeder Dritte glaubt, die Strahlenbelastung sei zu hoch. Knapp 70 Prozent sind der Ansicht, die Strahlenbelastung in Deutschland sei in den letzten Jahren stark oder etwas angestiegen.

UV-Strahlung durch Sonnenlicht empfinden 56 Prozent der Deutschen der Umfrage zufolge als beunruhigendes Thema, über die Strahlung von Hochspannungsleitungen zeigten sich 38,5 Prozent beunruhigt.

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