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Heldin aus "Alien" und "Avatar" - Sigourney Weaver wird 70 Jahre alt

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Mit "Alien" schrieb Sigourney Weaver Filmgeschichte. "Avatar" vergrößerte ihren Bekanntheitsgrad. Nun feiert die dreifach oscarnominierte Schauspielerin ihren 70. Geburtstag.

Sigourney Weaver wurde dreimal für den Oscar nominiert. Archivbild
Sigourney Weaver wurde dreimal für den Oscar nominiert. Archivbild
Quelle: Alessandra Tarantino/AP/dpa

In dem düsteren Science-Fiction-Horror "Alien" kämpfte Sigourney Weaver als Astronautin mutig gegen außerirdische Monster. Als "Avatar"-Forscherin erforschte sie die futuristische Welt von Pandora. Auch in den Fortsetzungen spielt die seit heute 70-Jährige mit.

Doch die 1,80 Meter große US-Schauspielerin ist nicht nur für Action und Science-Fiction bekannt. Neben ihrer "Alien"-Rolle wurde sie auch für ihre Rollen im Leinwanddrama "Gorillas im Nebel" sowie in der Komödie "Die Waffen der Frauen" für den Oscar nominiert.

"Ich fühlte mich wie eine Spinne"

Sigourney Weaver bei der Vorstellung des Films "Avatar"
Sigourney Weaver bei der Vorstellung des Films "Avatar"
Quelle: DPA

Ihre Größe hat Weaver zu Beginn ihrer Karriere Probleme bereitet, sagt Weaver selbst: "Ich fühlte mich wie eine riesige Spinne", erzählte Weaver im Juni der US-Zeitschrift "Parade". Schon mit elf Jahren habe sie ihre Mutter weit überragt. "Ich hatte nie das Selbstvertrauen, zu glauben, dass ich schauspielern könnte".

Mit 13 Jahren legte die Tochter einer britischen Schauspielerin und eines amerikanischen Fernsehchefs ihren Vornamen Susan ab und nannte sich Sigourney, nach einer Figur aus dem Roman "Der große Gatsby". "Ich war zu groß für 'Sue'", sagte sie im "Parade"-Interview.

Weaver studierte Literatur und Drama an den Elite-Universitäten Stanford und Yale. Sie war Ende 20, als Ridley Scott die Theaterschauspielerin entdeckte und sie in ihrer ersten größeren Filmrolle für sein Sci-Fi-Werk "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" anheuerte. "Ich war Miss Nobody von nirgendwo!", witzelte Weaver in "Parade". Und eigentlich wollte sie die Rolle gar nicht. Das Skript sei ihr zu düster gewesen.

Wegbereiterin für starke Leinwandheldinnen

Am Ende sagte sie Ja und schrieb als die unerschrockene "Alien"-Heldin Ripley Filmgeschichte. Die Handlung an Bord des Raumschiffs, das von Aliens heimgesucht wird, sollte sich anfangs nur um Männer drehen. "Doch dann dachten sich die Drehbuchschreiber, dass es Zeit wäre, eine Frau als alleinige Überlebende zu haben", erzählt Weaver.

Regisseur Scott machte die große Unbekannte vor 40 Jahren über Nacht zu Hollywoods starker Action-Frau. Der Horror-Schocker wurde 1980 mit dem Oscar für die besten Spezialeffekte gekrönt. Weaver gilt als Wegbereiterin für starke Leinwandheldinnen wie Sarah Connor aus "Terminator" oder Lara Croft.

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