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Herbstprojektion der Bundesregierung - Deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs

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"Der deutschen Wirtschaft geht es gut" - so schätzt Wirtschaftsministerin Zypries die Konjunkturlage ein. Die Bundesregierung sieht die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2017 voraussichtlich um 2,0 Prozent steigen.

Für 2017 waren die Wirtschaftsforscher bislang von einem Wachstum von 1,5 Prozent ausgegangen. Jetzt haben sie die Prognose nochmal angehoben: auf 1,9 Prozent. Die gute Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die Verhandlungen über eine neue Regierung.

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Im kommenden Jahr werde das BIP um 1,9 Prozent steigen, teilte die Regierung in ihrer Herbstprojektion mit. In ihrer Frühjahrsprognose war die Bundesregierung für 2017 noch von einem Wachstum von 1,5 Prozent und von 1,6 Prozent für 2018 ausgegangen.

"Der deutschen Wirtschaft geht es gut", erklärte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). Die nächste Bundesregierung müsse dafür sorgen, "dass das so bleibt", fügte sie hinzu. Die Konjunktur in Deutschland habe "an Schwung und Breite gewonnen" und bleibe auch in den kommenden Jahren auf Wachstumskurs.

Mehr Konsum, mehr Importe

Die Bundesregierung geht davon aus, dass ein deutlicher Zuwachs an Beschäftigung sowie anziehende Löhne zu höheren Konsumausgaben der privaten Haushalte führen. Erwartet wird zudem, dass die Importe 2017 und 2018 kräftiger steigen als die Ausfuhr von Waren ins Ausland.

Angesichts der "hohen Arbeitsnachfrage" werde außerdem mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit gerechnet, teilte die Regierung mit. Die Verbraucherpreise steigen demnach in diesem Jahr vor allem aufgrund steigender Preise für Energie und Nahrungsmittel um 1,8 Prozent und 2018 um 1,6 Prozent. 2016 hatte dieser Anstieg 0,5 Prozent betragen.

Die Eckwerte der Herbstprojektion bilden die Grundlage für die Steuerschätzung vom 7. bis 9. November 2017 in Braunschweig und dienen als Orientierungsrahmen bei der Aufstellung der öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen. Ende September hatten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten ihre Wachstumsprognose für 2017 ebenfalls deutlich angehoben und auf 1,9 Prozent nach oben korrigiert.

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