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Hersteller verklagt Behörde - Gift-Hinrichtung in USA gestoppt

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Die USA haben Probleme Mittel für Giftinjektionen zu beschaffen. Firmen weigern sich, die Betäubungsmittel zu liefern. Eine Hinrichtung wurde deshalb abgesagt.

In den USA gibt es immer noch die Giftspritze. Archivbild
In den USA gibt es immer noch die Giftspritze. Archivbild Quelle: Paul Buck/EPA/dpa

Im US-Bundesstaat Nevada ist eine geplante Hinrichtung per Giftspritze vorerst gestoppt worden. Nur Stunden vor der Exekution des verurteilten Mörders Scott Dozier ordnete ein Bezirksgericht an, ein für die Giftmischung benötigtes Mittel dürfe vorerst nicht zum Einsatz kommen.

Die Richterin gab damit dem Hersteller Alvogen recht, der die Strafvollzugsbehörde in Nevada verklagt hatte. Das Unternehmen selbst teilte mit, die Verwendung seiner Produkte bei Hinrichtungen "nicht zu billigen".

Hinrichtungen per Giftspritze haben schon häufiger, wie zuletzt hier berichtet, für Unstimmigkeiten gesorgt. Erst im April setzten Gerichte mehrfach den Gebrauch der tödlichen Arzneien aus.

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