AfD nicht "heiße Eisen" überlassen

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Historiker Wolffsohn - AfD nicht "heiße Eisen" überlassen

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Nachdem AfD-Landtagsfraktionen ein kirchenkritisches Papier veröffentlichten, mahnt Historiker Wolffsohn nun an, umstrittene Themen nicht den Rechtspopulisten zu überlassen.

Historiker Michael Wolffsohn warnt Kirchen und Politik.Archivbild
Historiker Michael Wolffsohn warnt Kirchen und Politik.Archivbild
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Der Historiker Michael Wolffsohn warnt Kirchen und Politik davor, der AfD die "heißen Eisen" zu überlassen. Mit ihrer aktuellen Kritik an einer angeblichen Politisierung der Kirchen zum Beispiel greife sie ein Thema "sehr geschickt auf", sagte Wolffsohn im Deutschlandfunk.

Ähnlich sei es bei Themen wie Antisemitismus, Islamkritik oder Israelkritik: "Auch wenn wir mit den Antworten der Partei nicht einverstanden sind - sie fasst die heißen Eisen an, anders als andere, und punktet damit."

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Keine Einladung auf Podien des Kirchentags, Kollekten für Klimaschutz, irgendwie zu politisch - die AfD beklagt sich über die Evangelische Kirche. Die spricht von einem "Zerrbild".

von Kristina Hofmann
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