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Wettbewerb um CDU-Parteivorsitz - Spahn sieht "klares Profil und klares Angebot"

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Wer beerbt Angela Merkel als CDU-Parteichefin? Gesundheitsminister Spahn ist im Rennen. Er sei "entschlossen", mit "klarem Profil und klarem Angebot", sagt er im heute journal.

Im aktuellen ZDF-Politbarometer liegt er hinter seinen Mit-Kandidaten - doch das ficht Gesundheitsminister Spahn nicht an. Er wolle sich "entschlossen präsentieren" und "mit klarem Profil und klarem Angebot" vorstellen, sagt er im heute journal.

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Sie sind nicht sehr ermutigend, die Ergebnisse des aktuellen ZDF-Politbarometers. Jens Spahn liegt in den Umfragen hinter seinen beiden Mit-Kandidaten Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer. Aber aussteigen noch vor der Wahl? Das käme für ihn nicht in Frage, betont der amtierende Gesundheitsminister im ZDF heute journal. "Ich bin so gestrickt, für mich ist das Motivation". Das seien doch "nur Umfragen". Er wolle sich "entschlossen präsentieren und sich mit klarem Profil und klarem Angebot unseren Mitgliedern vorstellen". Keine "taktischen Spielchen" bitte.


Auch dass die Mehrheit der Deutschen ihm die Fähigkeit zum Kanzler abspricht, ficht ihn nicht sehr an. "Wir werden in nächsten Wochen diskutieren, uns kennenlernen, wie ich bin", meint Spahn. Er fände "inhaltliche Debatten viel wichtiger als Spekulationen". "Da muss mich korrigieren oder anpassen. Ich stehe mit meinem Angebot und werbe". Nur über Umfragen reden, das nerve ihn. "Lassen Sie uns über Inhalte reden." Dass es mehr als einen Kandidaten gebe, sei "doch gut". Da habe die "Partei die Chance, zu diskutieren".

Heimatverband Borken nominiert ihn als Kandidaten

Spahns Heimatverband, die CDU im münsterländischen Borken, hatte ihn am Freitagabend bei einer Vorstandsklausur einstimmig als Kandidaten für den Bundesvorsitz nominiert, wie Kreisgeschäftsführer Markus Jasper mitteilte.

Spahn ist nach CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz der dritte offizielle Bewerber um die Nachfolge von Parteichefin Angela Merkel. Spahn (38) ist Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Borken und war abends aus Berlin zu der Klausur im niedersächsischen Nordhorn angereist. "In den nächsten Wochen wird die CDU zeigen, warum sie zurecht die einzig verbliebene Volkspartei in Deutschland ist", erklärte er nach der Sitzung.

Alle Mitglieder könnten sich ein Bild der Kandidaten, ihrer Unterschiede und Gemeinsamkeiten machen. "Wir werden über die Zukunft unserer Partei und unseres Landes so intensiv diskutieren wie lange nicht."

In den nächsten Wochen auf Regionalkonferenzen

Die drei aussichtsreichsten Kandidaten für den CDU-Vorsitz präsentieren sich in den nächsten Wochen auf Regionalkonferenzen der Parteibasis. Gewählt wird beim CDU-Bundesparteitag in Hamburg am 7. Dezember. Kanzlerin Merkel hatte nach den hohen Verlusten der Union bei den Wahlen in Bayern und Hessen ihren Rückzug vom Parteivorsitz angekündigt.

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