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Höhere Löhne und Lohnnebenkosten - Arbeitskosten steigen weiter

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2018 lag Deutschland mit Arbeitskosten von 35 Euro je Stunde bereits über dem europäischen Durchschnitt. Im zweiten Quartal hat sich die Arbeit weiter verteuert.

Ein Arbeiter auf einer Baustelle. Archivbild
Ein Arbeiter auf einer Baustelle. Archivbild
Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Höhere Gehälter und steigende Lohnnebenkosten haben Arbeit in Deutschland im zweiten Quartal 2019 weiter verteuert. Laut Statistischem Bundesamt kostete eine Stunde Arbeit im Zeitraum April bis einschließlich Juni 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dabei stiegen die Bruttoverdienste um 3,2 Prozent. Die Lohnnebenkosten - wozu Sozialabgaben und Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall zählen - erhöhten sich um 3,3 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 stiegen die Arbeitskosten um 0,8 Prozent.

Die höchsten Steigerungsraten bei den Arbeitskosten in der Europäischen Union gab es in dieser Auswertung in Ländern, in denen Arbeit vergleichsweise billig ist: Rumänien (plus 13,7 Prozent), Bulgarien (plus 12,3 Prozent) und Ungarn (plus 11,0 Prozent).

Im Gesamtjahr 2018 lag Deutschland mit Arbeitskosten von 35 Euro je Stunde im europäischen Vergleich auf Rang sechs. Gemessen am EU-Schnitt von 26,60 Euro mussten Arbeitgeber hierzulande im Jahr 2018 ein Drittel mehr aufwenden.

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