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Nach homophobem Angriff - Wales' Rugby-Team setzt Zeichen

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In Wales ist Gareth Thomas eine Legende. Dennoch ist der frühere Rugby-Spieler Opfer eines Angriffs geworden - weil er schwul ist. Nun solidarisiert sich das Nationalteam mit ihm.

Rugbyspieler von Wales am 17.11.2018 in Crdiff
Tragen bei den Spielen am Wochenende Schnürsenkel in Regenbogen-Farben: die Rugby-Spieler der walisischen Nationalmannschaft.
Quelle: reuters

Nach dem Übergriff auf den schwulen Ex-Kapitän Gareth Thomas setzt die walisische Rugby-Nationalmannschaft ein Zeichen der Solidarität und gegen Homophobie. Am Samstag läuft das Team gegen Südafrika zur Unterstützung des früheren Rekordnationalspielers mit Schnürsenkeln in Regenbogenfarben auf. Das gab der Verband via Twitter bekannt.

Der 44-jährige Thomas, der seit 2009 offen zu seiner Homosexualität steht, hatte am vergangenen Sonntag in einer Videobotschaft mitgeteilt, dass er in Cardiff Opfer eines Hassverbrechens geworden sei. Ein 16-Jähriger hat die Tat gestanden und sich entschuldigt.

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Thomas berichtete nach der Tat, er habe sich des Rechtsverfahrens der Wiedergutmachung bedient. Dabei habe er dem Täter vom Schaden berichtet, den er angerichtet habe. "Ich dachte, dass die so mehr lernen können als auf jede andere Weise", erklärte der 44-Jährige.

Als erster prominenter Rugby-Profi hatte sich Thomas 2009 zu seiner Homosexualität bekannt und damit weltweit für Aufsehen gesorgt.

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von Kevin Schubert
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