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Hongkonger Verleger in China - Gui-Haftstrafe stößt auf Kritik

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Gui Minhais Fall sorgt seit fünf Jahren für Aufsehen. Nach seinem mysteriösen Verwinden landet der Hongkonger Buchhändler in China und wird verurteilt. Nun gibt es scharfe Kritik.

Foto des Hongkonger Buchhändlers Gui Minhai. Archivbild
Foto des Hongkonger Buchhändlers Gui Minhai. Archivbild
Quelle: Vincent Yu/AP/dpa

Die Haftstrafe von zehn Jahren gegen den in China festgehaltenen Hongkonger Verleger Gui Minhai ist international auf scharfe Kritik gestoßen. Die Delegation der Europäischen Union in Peking teilte zu dem schwedischen Staatsbürger mit: "Seine Rechte, darunter zu konsularischem Zugang und einem fairen Verfahren, sind nicht respektiert worden."

Menschenrechtsgruppen verurteilten die Haft. Gui ist einer von fünf Buchhändlern aus Hongkong, die heikle Bücher über China vertrieben, bis sie 2015 verschwanden und in China landeten.

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