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Überschwemmungen in Großbritannien

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Hunderte Warnungen - Überschwemmungen in Großbritannien

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Extrem viel Regen ist durch Sturm "Dennis" nach Großbritannien gekommen. Die Behörden warnen vor Überschwemmungen. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Starke Windböen und heftiger Regen: Sturm "Dennis" richtet in Teilen Großbritanniens großen Schaden an. Besonders betroffene Regionen erhalten nun Hilfe des britischen Militärs.

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Sturm "Dennis" hat das Hochwasser-Risiko in Großbritannien stark erhöht. Die Behörden gaben am Sonntag an die 350 Hochwasserwarnungen heraus, für Südwales sogar höchste Alarmstufe wegen lebensgefährlicher Fluten.

In Wales mit Orkanstärke gewütet

Dort wurde mit bis zu 140 Litern Niederschlag pro Quadratmeter gerechnet. Den walisischen Küstenort Aberdaron traf "Dennis" mit Orkanstärke, die Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 150 Kilometer pro Stunde.

In der Kleinstadt Pontypridd versuchten die Menschen, ihre Fahrzeuge aus den Wassermassen zu retten. Zahlreiche Zugstrecken und Straßen wurden gesperrt. Es ist das zweite Unwetter-Wochenende in Folge in Großbritannien.

Ein Krankenwagen und weitere Fahrzeuge im Hochwasser in Nantgarw.
Turm "Dennis" hat für heftige Überschwemmungen gesorgt.
Quelle: Ben Birchall/PA Wire/dpa

Hunderte Flüge wegen Sturm "Dennis" gestrichen

Neben Wales waren auch Regionen in England und Schottland betroffen. Hunderte Flüge fielen wegen des Unwetters in Großbritannien aus. Betroffen waren Zehntausende Passagiere.

Wegen des Sturms "Dennis" hatte das britische Verteidigungsministerium die Armee in betroffene Gebiete entsandt. Die Soldaten waren in der Region West Yorkshire im Norden des Landes im Einsatz, teilte das Ministerium am Samstag mit. Der Sturm zog mit starken Windböen und heftigem Regen über das Land.

Am Samstag zwei Tote durch Sturm "Dennis"

Zwei Menschen kamen möglicherweise in dem Unwetter ums Leben. Vor der Küste Großbritanniens wurden bei rauer See zwei Leichen geborgen. Bei einem der Toten handelt es sich womöglich um einen Mann, der Stunden zuvor von einem Tanker gefallen war. Über dem Nordatlantik gab es am Samstag Windgeschwindigkeiten von 145 Stundenkilometern und bis zu 30 Meter hohe Wellen.

Am Samstag waren nach Angaben der nationalen Wetterbehörde insbesondere der Norden und Südwesten des Königreichs von den Unwettern betroffen. Die Region West Yorkshire, die am Samstag Hilfe durch das Militär erhielt, war am vergangenen Wochenende in Folge des Sturms "Ciara" bereits von besonders schweren Überschwemmungen betroffen gewesen.

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