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Hurrikan zieht nach Norden - US-Ostküste bereitet sich auf "Dorian" vor

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"Dorian" ist der schlimmste Hurrikan, der die Bahamas je heimgesucht hat. Unklar ist jetzt, wie stark die Auswirkungen des Sturms an der US-Küste zu spüren sein werden.

Nach den schweren Verwüstungen mit bislang sieben Toten auf den Bahamas hat sich Hurrikan "Dorian" weiter auf die US-Ostküste zubewegt. Das US-Hurrikanzentrum (NHC) teilte mit, das Auge des Sturms werde "gefährlich nahe an der Ostküste Floridas und Georgias vorbeiziehen". Er soll sich dann bis Freitagmorgen nach Norden entlang der Küsten der Bundesstaaten South Carolina und North Carolina bewegen.

Heftige Windböen und starke Regenfälle

Karte der Ostküste der USA mit den Bahamas und Kuba
Karte der Ostküste der USA mit den Bahamas und Kuba
Quelle: ZDF

Zwar hatte "Dorian" zuletzt an Kraft verloren und wurde zu einem Sturm der Kategorie zwei herabgestuft, dennoch bleibe er gefährlich, warnte das NHC. Die Ausläufer des Hurrikans waren bereits am Dienstag in Florida zu spüren: Heftige Windböen und starke Regenfälle trafen den Bundesstaat. Am späten Vormittag erreichte "Dorian" noch immer Spitzengeschwindigkeiten von 175 Stundenkilometern und zog mit rund 13 Kilometern pro Stunde weiter.

US-Präsident Donald Trump rief die Bevölkerung dazu auf, trotz der Abschwächung von "Dorian" wachsam zu bleiben. "Viele sehr schlechte und unvorhersehbare Dinge können passieren", schrieb Trump im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Insgesamt stünden rund 7.700 Nationalgardisten und Soldaten bereit, um - falls nötig - Hilfsmaßnahmen zu ergreifen, hieß es aus dem US-Verteidigungsministerium. "Dorian" - einer der stärksten jemals registrierten Hurrikans im Atlantik - hatte mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern auf den Bahamas gewütet.

Am Dienstag gab Regierungschef Hubert Minnis bekannt, dass die Zahl der Toten auf mindestens sieben gestiegen sei. Minnis rechnet nach eigenen Angaben mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl. Die US-Küstenwache unterstützte die Such- und Rettungsarbeiten im Süden der Insel Andros mit Hubschraubern. Das Rote Kreuz schätzte die Zahl der beschädigten oder zerstörten Häuser in der als Urlaubsparadies bekannten Inselgruppe auf 13.000. Mindestens 61.000 Menschen sind nach UN-Schätzungen auf Lebensmittellieferungen angewiesen.

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