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Hurrikan der obersten Kategorie - "Irma" stärker als "Harvey" - Kurs auf Puerto Rico

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Windgeschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometern pro Stunde und gewaltige Regenmassen: Hurrikan "Irma" nimmt im Atlantik Fahrt auf. Kurz bevor der Wirbelsturm in der Karibik auf Land trifft, wurde er in die oberste Kategorie hochgestuft - höher als "Harvey".

„Irma“ hat über dem Atlantik weiter an Kraft gewonnen und ist als Hurrikan der höchsten Stufe fünf auf die Karibik zu gezogen. Auch Florida hat vorsorglich den Notstand ausgerufen. Dort könnte „Irma“ auf das Festland stoßen.

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Das Nationale Hurrikanzentrum in den USA stufte "Irma" in die höchste Kategorie 5 und damit als "extrem gefährlich" ein. Die Behörde sprach Warnungen für die Leeward-Inseln, die Jungferninseln und Puerto Rico aus. Außerdem rief sie alle Behörden in der Gefahrenzone auf, ihre Maßnahmen zur Vorbereitung auf "Irma" zu beschleunigen.

Ausnahmezustand in Puerto Rico

Die Regierung des wirtschaftlich klammen Karibikstaates Puerto Rico rief den Ausnahmezustand aus und aktivierte die Nationalgarde. Das Außengebiet der USA mit seinen 3,4 Millionen Einwohnern hält 456 Notunterkünfte bereit, in denen bis zu 62.000 Menschen untergebracht werden können. Puerto Rico verhängte zugleich einen Preisstopp auf Waren des täglichen Bedarfs wie Essen, Wasser, Medizin, Stromgeneratoren und Batterien. In den Geschäften bildeten sich lange Schlangen.

Der Direktor der staatlichen Energiebehörde, Ricardo Ramos, sagte im Fernsehen, das Stromnetz sei wegen fehlender Investitionen äußerst anfällig, so dass Teile des Landes für drei oder vier Monate ohne Strom sein könnten. "Wir bereiten uns auf das Worst-Case-Szenario vor."

Faktisch pleite

Puerto Rico ist praktisch pleite. Das US-Außenterritorium leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, hohen Sozialausgaben, der Abwanderung vieler junger Leute und einer schlechten Infrastruktur.

"Irma" bedroht auch die Ostküste der USA und Florida. Das Nationale Hurrikanzentrum erläuterte, der Wirbelsturm werde wohl am Samstag den Süden Floridas erreichen. Gouverneur Rick Scott teilte mit, er habe mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, der die volle Unterstützung seiner Regierung zugesagt habe.

Verwüstungen in Texas durch "Harvey"

Hurrikan "Harvey" trug die Kategorie 4. Der Sturm hatte insbesondere an der Küste von Texas schwere Verwüstungen angerichtet. Dort sind auch große Teile der amerikanischen Öl- und Gasindustrie angesiedelt. Mindestens 47 Menschen kamen ums Leben. Der Schaden wird auf bis zu 180 Milliarden Dollar geschätzt. Mehr als eine Million Menschen waren vor "Harvey" in Sicherheit gebracht worden. Zehntausende sind wegen der enormen Schäden an ihren Häusern obdachlos.

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