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Hurrikan in der Karibik - "Maria" erreicht Puerto Rico

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Hurrikan "Maria" hat Puerto Rico erreicht - mit Windgeschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. "Maria" hatte sich auf ihrem Weg durch die Karibik zwar leicht abgeschwächt. Dennoch gehört der Wirbelsturm nach wie vor zu den stärksten, die Puerto Rico je erreicht haben.

Auf dem Weg Richtung Puerto Rico hat Hurrikan „Maria“ an Stärke gewonnen. Der Wirbelsturm bringt Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h mit sich. Die Regierung hat Notunterkünfte eingerichtet und die Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu …

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Auf kleineren Karibikinseln hatte "Maria" tödliche Verwüstungen angerichtet. Im französischen Guadeloupe starben zwei Menschen durch den Hurrikan. Eine Person wurde von einem umstürzenden Baum tödlich getroffen. Sie habe sich nicht an die Sicherheitsanweisungen gehalten, sagte der Präfekt der Insel, Eric Maire. Ein weiterer Mensch sei ins Meer gestürzt.

Zwei weitere Menschen galten nach Angaben der Präfektur noch als vermisst, nachdem ein Boot in der Nähe der Insel Desirade Schiffbruch erlitten hatte. Auf Martinique waren laut dem französischem Innenminister Gerard Collomb drei Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer.

Gouverneur warnt vor Urgewalt "Marias"

Der Gouverneur des US-Außengebiets Puerto Rico, Ricky Rosselló, warnte, "Maria" könne mit einer Kraft und Gewalt zuschlagen, die seit mehreren Generationen nicht mehr auf der Insel zu sehen gewesen sei. Puerto Rico werde eine Menge Infrastruktur verlieren und vermutlich über Tage hinweg ohne Strom und Kommunikationsnetzwerke sein.

Behörden warnten Menschen mit unsolide gebauten Häusern aus Holz, sich in Sicherheit zu bringen. "Ansonsten werden Sie sterben", sagte der Sicherheitsbeauftragte der Insel, Hector Pesquera.

"Maria" war zuvor bereits über die Insel Dominica hereingebrochen. Erste Berichte schilderten große Zerstörungen, schrieb Ministerpräsident Roosevelt Skerrit auf Facebook. Er erklärte, dass Dominica viel Hilfe brauchen werde.

Weiter nördlich schwächte sich "José" zu einem Tropensturm ab. Die Windgeschwindigkeiten lägen mittlerweile bei 110 Kilometer pro Stunde, gaben Meteorologen bekannt. Sie erwarteten jedoch weiterhin gefährliche Strömungen entlang der US-Ostküste innerhalb der kommenden Tage.

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