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Hurrikan über Mittelamerika - New Orleans wappnet sich für "Nate"

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Mexiko hat er verschont, doch nun nimmt "Nate" Kurs auf die USA. Auf seinem Weg dorthin wurde der Tropensturm zu einem Hurrikan hochgestuft. Besonders gefährdet ist die Gegend um New Orleans - die sturmerprobte Stadt wappnet sich.

Hurrikan-Jäger der US-Luftwaffe fliegen mitten in Wirbelstürme hinein, um Daten zu sammeln - so auch in "Irmas" Auge. Das US-Hurrikan-Zentrum NOAA hat Videomaterial des Fluges veröffentlicht. Sehen Sie die Aufnahmen hier unkommentiert.

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"Nate" sei nun ein Hurrikan der Kategorie 1, teilte das US-Hurrikanzentrum NHC am Samstag mit. Demnach befand sich der Sturm um 7 Uhr mitteleuropäischer Zeit zwischen Mexiko und Kuba, östlich der mexikanischen Touristenhochburg Cancún. "Nate" könnte am späten Samstagabend oder Sonntagfrüh die USA erreichen. Meteorologen gaben für Teile Louisianas, Mississippis und Alabamas eine Hurrikanwarnung heraus. Sie wurde zuletzt auch auf die Stadt New Orleans erweitert.

Die Behörden von New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana hatten bereits eine Ausgangssperre ab Samstagabend verhängt. Wegen Überschwemmungsgefahr sollte es auch Evakuierungen geben. Auch in anderen US-Küstenstädten war Hurrikan-Alarm. Das NHC sprach von einer "potenziell lebensbedrohlichen" Sturmflut. Anders als der Hurrikan "Harvey", der im August Texas verwüstete, soll "Nate" nach dem Auftreffen auf Land aber an Kraft verlieren und danach wieder auf den Atlantik hinausziehen.

Erinnerungen an "Katrina" werden wach

New Orleans, das in "Nates" Korridor liegt, hat mit Stürmen besonders schwerwiegende Erfahrungen gemacht. 2005 wurde es von Hurrikan "Katrina" 2005 getroffen. "Nate" ist aber viel schwächer. Die zu erwartenden Wellen infolge des Sturms sollen etwa 1,5 Meter hoch sein. Bei "Katrina" waren sie vier Mal so hoch.

"Nate" wird an der Küste mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde erwartet. Danach wird er wohl bis Dienstag mit starken Regenfällen und Winden über Georgia, South und North Carolina bis über Virginia und weiter hinauf nach Nordosten ziehen.

Vierter Tropensturm in Folge

"Nate" wird für die USA nur wenige Wochen nach dem Durchzug verheerender Hurrikane der vierte tropische Sturm in kurzer Folge. Am 25. August wurde die texanische Küste vom Hurrikan "Harvey" getroffen. Hurrikan "Irma" ging am 10. September in Florida an Land. Das US-Außengebiet Puerto Rico wurde am 10. September von Hurrikan "Maria" verwüstet.

Nach Angaben der "Washington Post" sollen "Nates" Folgen an der Golfküste etwa in der Größenordnung von "Isaac" liegen, einem Kategorie-eins-Hurrikan von 2012. Es soll zwar Stromausfälle und Überschwemmungen geben. Deren Folgen wurden aber am Freitag im Vergleich zu den jüngsten Stürmen als eher glimpflich eingeschätzt.

In Mittelamerika sind infolge von "Nate" mindestens 23 Menschen gestorben. Der Sturm verursachte in Costa Rica, Nicaragua und Honduras starken Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche. Danach nahm er Kurs auf die mexikanische Halbinsel Yucatán.

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