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Nach Doping-Skandal - IAAF: Russen bleiben gesperrt

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Der Leichtathletik-Weltverband IAAF bleibt im Doping-Skandal konsequent und gewährt Russland weiter keine Gnade. Denn zwei Bedingungen sind nicht erfüllt.

Dopingskandal Russland
Das Council des Leichtathletik-Weltverband IAAF hat die Suspendierung des russischen Verbandes RUSAF nicht aufgehoben.
Quelle: imago sportfotodienst

Russlands Leichtathleten bleiben suspendiert. Wie der Weltverband IAAF mitteilte, wird der russische Verband RUSAF, der wegen des Dopingskandals seit November 2015 ausgeschlossen ist, vorerst nicht wieder aufgenommen. Die IAAF setzt damit ihren harten Kurs gegenüber Russland trotz der Wiederaufnahme der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA durch die Welt-Anti-Doping-Agentur fort. Dies war nur eine zentrale Voraussetzung der IAAF, um Russland wieder einzugliedern.

Nach dem Stand der Dinge wird die Nationalmannschaft nicht an der Hallen-EM (1.-3.März) in Glasgow teilnehmen.

Wesentliche Bedingungen nicht erfüllt

Im Zuge des Skandals um flächendeckendes Doping hatte die IAAF den RUSAF am 13. November 2015 gesperrt. Die IAAF begründet die Verlängerung der Sperre damit, dass zwei wesentliche Bedingungen für eine Begnadigung nicht erfüllt wurden: Der Zugang zum Moskauer Analyselabor, den dort lagernden Daten und Doping-Proben sowie die bisher ausgebliebene Begleichung der Rechnung für die Arbeit der IAAF-Task-Force durch Russland in Millionenhöhe.

Auch die Wiederzulassung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA durch die Welt-Anti-Doping-Agentur am 20. September änderte die strikte Haltung des Weltverbandes nicht. Die WADA hatte die Suspendierung aufgehoben, ohne bisher Zugang zu Daten und Proben im Moskauer Labor erhalten zu haben.

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