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IAEA bestätigt Verstoß - Iran überschreitet Uran-Obergrenze

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Das Atomabkommen von 2015 soll dazu dienen, Iran am Bau einer Atombombe zu hindern. Nun hat Teheran erstmals gegen Auflagen verstoßen. Dies bestätigte die Atombehörde IAEA.

IAEA-Chef Yukiya Amano.
IAEA-Chef Yukiya Amano.
Quelle: Ronald Zak/AP/dpa

Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erstmals die Obergrenze seiner niedrigangereicherten Uranvorräte überschritten. Das teilte die IAEA in Wien mit. Nach dem Wiener Atomabkommen liegt die vorgeschriebene Obergrenze bei 300 Kilogramm.

Neben der Obergrenze bei den erlaubten Vorräten muss der Iran auch die Auflage beachten, dass er sein Uran nicht höher als 3,67 Prozent anreichern darf. Teheran hat bereits angekündigt, auch diese zweite Auflage zu verletzen.

Weitere Informationen und einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier:

Uran-Produktion in Isfahan, Iran (Archivbild von 2005)

IAEA bestätigt Berichte -
Iran hat größere Mengen angereicherten Urans
 

IAEA-Inspekteure haben bestätigt, dass der Iran die erlaubte Menge angereicherten Urans überschreitet. Damit verstößt das Land gegen das Atomabkommen. London reagiert besorgt.

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