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Ärger in Brüssel - Unberechenbar, erpresserisch, krawallig

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In Brüssel überwiegt nicht so sehr die Erleichterung darüber, nun noch einmal einen Monat Aufschub bekommen zu haben. Sondern es dominiert der Ärger über Trumps Verhandlungsstil.

Wie die EU auf die erneute Verschärfung des Handelsdisputes mit den USA reagiert, ist offen. ZDF-Korrespondent Stefan Leifert mit einer Einschätzung aus Brüssel.

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Unberechenbar, erpresserisch, krawallig, so empfindet man den Umgang Trumps mit den Europäern in Brüssel. Mit der Pistole an der Schläfe zu verhandeln, das war genau das, was die EU verhindern wollte, Trump hat sie nun aber genau in diese Lage gebracht.

Unzumutbare Forderungen auf letzten Metern

Die Zeit bis Juni will die EU-Kommission nun nutzen, um mit Washington die Chancen auf ein Handelsabkommen auszuloten, dass sämtliche Zollbestimmungen zwischen EU und USA neu regelt. Dass das bis gestern nicht gelungen ist, heißt es in Brüssel, liege an unzumutbaren Forderungen, die die Trump-Regierung auf den letzten Metern gestellt habe. Vor allem die nach einer Obergrenze für Stahlimporte aus Europa nach Amerika ist für die EU nicht akzeptabel.

Zu den Lehren aus Trumps Entscheidung, die Strafzölle gegen Europa vorerst nicht zu verhängen, gehört aber aus Sicht der Europäer auch, dass die Drohung mit Gegenmaßnahmen in Washington offenbar verfangen hat. Sonst hätte Trump anders entschieden. Die Chancen, den Handelskrieg noch abzuwehren, stehen aus Sicht der EU daher gar nicht so schlecht.

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