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"Fridays for Future" - Lindner warnt vor erneuten Fehlern

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Der FDP-Chef wünscht sich keine Wiederholung einer emotional geführte Debatte wie in der Flüchtlingspolitik. "Das sollten wir in der Klimapolitik nicht wiederholen", erklärt er.

Christian Lindner hat sich mit Schülern übers Klima unterhalten.
Christian Lindner hat sich mit Schülern übers Klima unterhalten.
Quelle: Christoph Soeder/dpa

FDP-Chef Christian Lindner hat davor gewarnt, bei der "Fridays for Future"-Bewegung die gleichen Fehler wie bei der Flüchtlingsdebatte zu machen. "Im Sommer 2015 gab es die Kampagne "Refugees welcome" (Flüchtlinge willkommen) und eine sehr emotional geführte Debatte über die richtige Flüchtlingspolitik", sagte er bei einem Gespräch mit Schülern, das der "Kölner Stadt-Anzeiger" und die "Rheinische Post" organisiert hatten.

"Das sollten wir in der Klimapolitik nicht wiederholen." Heute sehe man alles viel nüchterner und differenzierter.

"Ich wage die Vorhersage, dass die Diskussion über den Klimaschutz in drei Jahren ganz anders geführt wird, falls 400.000 Leute aus der Automobilindustrie entlassen werden müssen." Dem "Spiegel" zufolge gibt es in der FDP vor dem Bundesparteitag in der kommenden Woche eine Diskussion über den Umgang mit den Klimaprotesten der Schüler. Auslöser sei die Aussage Lindners gewesen, Klimaschutz sei eine Sache für Profis. "Sympathie entsteht auch durch ökologische und soziale Sensibilität", zitiert das Nachrichtenmagazin die ehemalige FDP-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. "Die tolle Jugendbewegung für Klima und Umwelt sollten wir unterstützen und mit ihr ins Gespräch kommen."

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