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Innerhalb eines Jahres - Etwa 9.000 Visa für Familiennachzug

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Zwei Jahre konnten viele Bürgerkriegsflüchtlinge keine Angehörigen zu sich holen. Seit einem Jahr ist das wieder möglich - ein paar Tausend Menschen konnten die Regelung nutzen.

Die Neuregelung für Familiennachzug ist seit einem Jahr in Kraft.
Die Neuregelung für Familiennachzug ist seit einem Jahr in Kraft.
Quelle: Patrick Pleul/ZB/dpa

Seit der Neuregelung des Familiennachzugs vor einem Jahr haben etwa 9.000 Angehörige von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus Visa für Deutschland bekommen. Von August 2018 bis Ende Juni wurden insgesamt 8.758 Einreiseerlaubnisse erteilt, teilte das Auswärtige Amt mit.

Vor einem Jahr trat die Regelung in Kraft, wonach auch "subsidiär Schutzberechtigte" wieder Angehörige zu sich nach Deutschland holen dürfen. Aber es gibt eine monatliche Obergrenze von 1.000 positiven Entscheidungen.

Nicht immer 1.000 Visa erteilt

Die deutschen Vertretungen im Ausland nehmen die Anträge auf Familiennachzug entgegen, die Ausländerbehörden in Deutschland prüfen sie. Das Bundesverwaltungsamt wacht darüber, dass nicht mehr als 1.000 Genehmigungen pro Monat erteilt werden. "Die in den Monaten Februar, März und April 2019 übersandten Anträge, die knapp über das Kontingent von 1.000 hinausgingen, konnten in den Folgemonaten berücksichtigt werden", erläuterte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

Da es einen Zeitverzug zwischen den verschiedenen Stufen im Verfahren gibt, kann es sein, dass in manchen Monaten mehr als 1.000 Visa erteilt werden. Die Neuregelung war zunächst schleppend in Gang gekommen. Zwischen Dezember und Mai wurden dann aber jeden Monat mehr als 1.000 Visa erteilt. Im Juni waren es 804 Visa.

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