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Bundeswehr entschuldigt sich für Foto

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Uniform mit Hakenkreuzen - Bundeswehr entschuldigt sich für Foto

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Die Bundeswehr hat auf Instagram das Foto einer Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuz-Anhängern veröffentlicht. Die Entschuldigung: Da sei etwas "durcheinandergeraten".

Archiv: Rekruten des Wachbataillons legen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin ihr Feierliches Gelöbnis ab.
Rekruten des Wachbataillons
Quelle: picture alliance/imageBROKER

Die Bundeswehr hat sich für das Foto einer Wehrmachtsuniform auf ihrem offiziellen Instagram-Account entschuldigt. Auf dem Foto sieht man eine Uniform, an der zwei Eiserne Kreuze mit Hakenkreuzen sowie ein Abzeichen mit Wehrmachtadler und einem weiteren Hakenkreuz angebracht sind. Das Verteidigungsministerium bezeichnete den Post als "inakzeptablen Fehler".

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor über die Instagram-Story berichtet. Die Bildunterschrift des Fotos lautete demnach: "Auch Mode ist ein Aspekt. Bis heute halten sich militärische Stilelemente in der Haute Couture". Darüber habe der Schriftzug "retro" geblinkt. Der Post wurde inzwischen gelöscht. Der nachfolgende Twitter-Post zeigt einen Screenshot des umstrittenen Fotos.

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Etwas sei "durcheinandergeraten"

Bundeswehr und Verteidigungsministerium entschuldigten sich heute und erklärten, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) entschuldigte sich sogar persönlich. Bei der Anfertigung der Instagram-Story sei etwas "durcheinandergeraten", sagte eine Sprecherin ihres Ministeriums. Die Beschriftung sei für ein anderes Bild bestimmt gewesen.

Das Social-Media-Team der Bundeswehr hatte die Instagram-Story gestern zu einer Ausstellung im Militärhistorischen Museum in Dresden gepostet. Tatsächlich gab es auf der Ausstellung Exponate, die sich mit dem Thema Uniform und deren Einfluss auf die Mode beschäftigt haben. Die gepostete Wehrmachtsuniform hatte aber nichts damit zu tun. Sie gehöre nicht zu der Mode-Ausstellung und hatte folglich nichts in der Instagram-Story verloren gehabt, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) in einer Filmszene in dem Film "Operation Walküre.
Tom Cruise in Wehrmachtsuniform in dem Film "Operation Walküre"
Quelle: DPA

Es handelte sich um eine Uniform aus dem Film "Operation Walküre" mit Tom Cruise. Diese wurde bei einer anderen Ausstellung über den militärischen Widerstand des 20. Juli und das Stauffenberg-Attentat auf Hitler. Die Uniform ist also kein Original, sondern eine Nachbildung für den Hollywood-Film.

Bundeswehr: Die Urheber seien "schuldbewusst"

Mit den Verantwortlichen wurden "intensive Gespräche geführt", heißt es aus dem Verteidigungsministerium. "Die Handelnden haben sich als sehr schuldbewusst erwiesen, haben um Entschuldigung auch bei uns gebeten." Die Bundeswehr werde jetzt ihren "Mechanismus zur Qualitätssicherung" überprüfen und anpassen.

Erst vor gut einer Woche hatte die Bundeswehr einen Leitfaden für das Verhalten ihrer Mitarbeiter in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Darin forderte sie unter anderem dazu auf, "das Bild des Arbeitgebers Bundeswehr weiter zu verbessern und dessen Einbindung in die Gesellschaft zu fördern". Gepostet werden sollten "für die Öffentlichkeit geeignete und ansprechende Inhalte".

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