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Gesundheitsminister im Mima - Spahn verteidigt Abbau bei Notfallversorgung

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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bei der Notfallversorgung Zentren für bestimmte Erkrankungen schaffen, viele kleinere Häuser sollen dafür ihre Notaufnahmen schließen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betont im Gespräch mit Jana Pareigis: "Gesundheitspolitik ist auch Gesellschaftspolitik".

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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt die Entscheidung der Regierungskoalition, dass zukünftig rund 600 kleine Kliniken keine Notfallversorgung mehr anbieten werden. Grund für die Entscheidung sei, dass so eine bessere Versorgung sichergestellt werden könne, da größere Kliniken besser ausgestattet seien. "Wir haben bewusst qualitätsgestützte Zentren für bestimmte Notfälle", sagte Spahn im ZDF-Mittagsmagazin. In den Zentren würden dann die jeweiligen Spezialisten für bestimmte Erkrankungen arbeiten.

Bedenken, dass darunter vor allem die ländlichen Regionen leiden würden, teilt Spahn nicht. Vielmehr würden die Schließungen der Notfallabteilungen vor allem in städtischen Ballungsregionen erfolgen.

Spahn: Müssen Pflegerausbildung vorantreiben

Im Bereich der Kranken- und Altenpflege will die Regierung 8.000 Stellen für zusätzliche Fachkräfte schaffen. "Die zweite Situation wird dann sein, die Fachkräfte tatsächlich auch zu haben. Und dafür müssen wir mehr ausbilden", so Spahn weiter.

Dass er sich in den vergangenen Wochen auch immer wieder zu Themen geäußert hat, die nicht gesundheitspolitisch sind, verteidigte Spahn im ZDF: "Gesundheitspolitik ist immer auch Gesellschaftspolitik."

600 kleine Kliniken auf dem Land sollen vom Netz der Notfallversorgung abgekoppelt werden. Von Rettungswagen werden sie dann nicht mehr angefahren.

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