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SPD-Chefs rechnen mit Fortbestand der GroKo

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Esken und Walter-Borjans - SPD-Chefs rechnen mit Fortbestand der GroKo

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Die neuen SPD-Chefs rechnen mit erfolgreichen Gesprächen mit der Union: "Ich glaube, wir werden weiterkommen", sagt Walter-Borjans im ZDF. Von einem GroKo-Aus redet er nicht.

Die neuen SPD-Vorsitzenden rechnen mit erfolgreichen Gesprächen mit der Union: "Ich glaube wir werden weiterkommen", sagt Walter-Borjans im ZDF. Von einem GroKo-Aus redet er nicht.

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Die neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben in einem Interview mit der ZDF-Sendung "Berlin direkt" versöhnliche Signale in Richtung Union gesendet. Zwar müsse man bei Themen wie dem Klima noch mehr erreichen als bisher, sagt SPD-Chef Walter-Borjans. Er ergänzt aber: "Ich glaube, wir werden weiterkommen."

Das dürfte auch an der Rolle der Kanzlerin liegen, deutet Walter-Borjans an. Er habe Angela Merkel während ihrer jüngsten Haushaltsrede im Bundestag so verstanden, dass die Forderungen der SPD bei ihr Eindruck gemacht hätten - etwa auch beim Thema Investitionen. Auch die Co-Chefin Saskia Esken sendet in dem Interview Entspannungssignale Richtung Union: "Man darf positiv gestimmt in die Gespräche gehen", sagt sie.

Walter-Borjans kündigt Kompromisse mit Union an

Sie selber kenne CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer noch gar nicht persönlich. Insofern wolle sie ihre Kollegin nun ebenso erst einmal kennenlernen wie zum Beispiel CSU-Chef Markus Söder. Nach diesem Kennenlernen werde man aber auch über die gemeinsame Regierungsarbeit reden: "Dann gibt es auch Gespräche zur Zukunft der Koalition", so Esken.

Von einem Fahrplan für ein mögliches Ende der Großen Koalition wollen die beiden SPD-Vorsitzenden nichts wissen: "Der zeitliche Rahmen ist der, dass wir sagen: Wir machen nicht jeden Monat einen Schlussstrich und sagen: Wie sieht es aus, sondern es geht darum, dass wir die Politik der SPD nicht aus dem Möglichen der Koalition heraus definieren. Die SPD muss wieder selbst klarmachen, was sie will. Und dass sie dann einen Kompromiss machen muss - ich meine, das gehört zur Demokratie".

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