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Angriffe auf Ziele in Syrien - Israelischer Kampfjet abgeschossen

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Die Spannungen zwischen Israel und Syrien eskalieren: Israel befürchtet von dort ein Vordringen Teherans und fliegt Angriffe. Ein israelischer Kampfjet gerät unter Beschuss.

Der israelische Kampfjet hatte militärische Ziele in Syrien bombardiert, dabei wurde er beschossen und stürzte ab.

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Nach dem Eindringen einer iranischen Drohne in den israelischen Luftraum hat das dortige Militär einen "großangelegten Angriff" auf iranische Ziele in Syrien ausgeführt. Iran "spiele mit dem Feuer" und werde einen hohen Preis zahlen, drohte der israelische Militärsprecher Jonathan Conricus. Er sprach von einer "schweren und regelwidrigen Verletzung israelischer Souveränität".

Die Drohne sei abgeschossen und sichergestellt worden, außerdem habe Israel die iranische Stellung in Zentralsyrien zerstört, von der die Drohne gestartet worden sei. Anschließend seien Angriffe auf vier weitere iranische Ziele und acht syrische Stellungen geflogen worden, sagte Conricus. Getroffen worden seien unter anderem drei Flugabwehrbatterien. Das Militär erklärte, es sei "bereit für verschiedene Szenarien" und werde weiter je nach Einschätzung der Lage reagieren. Verteidigungsminister Avigdor Lieberman berief die Militärführung im Hauptquartier in Tel Aviv ein, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Israelischer Kampfjet abgeschossen

Ein israelischer Kampfjet vom Typ F-16 geriet bei einem Einsatz in Syrien unter Beschuss und stürzte im Norden Israels nahe der Grenze ab. Einer der zwei Piloten sei schwer verletzt worden, als sich die beiden mit dem Schleudersitz gerettet hätten, teilte ein Armeesprecher in Tel Aviv mit. Die Untersuchungen zu dem Vorfall liefen. Israel reagierte nach Angaben eines Armeesprechers mit weiteren Luftangriffen gegen Ziele in Syrien.

Syrien erklärte, seine Flugabwehr habe auf einen israelischen Angriff auf einen seiner Militärstützpunkte in der Mitte des Landes reagiert und sprach von einer "neuen Aggression". In der Provinz Rif Damaskus seien Explosionen zu hören gewesen. Das staatliche syrische Fernsehen zitierte einen Militärsprecher mit den Worten, die Flugabwehr habe mehr als ein israelisches Flugzeug getroffen.

Aktivisten: Mehrere Angriffswellen aus der Luft

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien erklärte, Israel habe Ziele in der Mitte Syriens und in den südwestlichen Vororten der Hauptstadt Damaskus angegriffen. Es habe sich um zwei separate, aufeinander folgende Luftangriffswellen gehandelt. Die erste Runde habe Ziele in der zentralen Wüste ins Visier genommen, wo syrische Regierungstruppen und deren Verbündete, die vom Iran unterstützt werden, Stützpunkte unterhalten. Die Beobachtungsstelle verwies auf unbestätigte Berichte über Opfer unter Regierungstruppen und verbündeten Milizen. Die zweite Angriffswelle habe Außenposten bei Damaskus gegolten.

Der leitende israelische Militärsprecher Ronen Manelis sagte, Israel mache Iran direkt für den Zwischenfall verantwortlich. Teheran reiße die Region in ein Abenteuer, von dem es nicht wisse, wie es enden werde, sagte er. Das iranische Außenministerium lehnte eine Stellungnahme ab.

Israel hat in der Vergangenheit bereits mehrere Drohnen abgeschossen, die auf sein Gebiet vordrangen, hielt sich ansonsten aber weitgehend aus den Kämpfen in Syrien heraus. Der jüngste Angriff auf eine iranische Stellung stellt jedoch eine Eskalation der israelischen Reaktion dar. Israel warnt seit einiger Zeit vor zunehmendem iranischen Engagement an der Grenze des jüdischen Staats zu Syrien und dem Libanon. Es befürchtet, Iran könnte von syrischem Gebiet aus Angriffe starten oder einen Landkorridor von Iran in den Libanon schaffen, über den Waffen leichter zur Hisbollah-Miliz geschafft werden könnten.

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