Datenklau: Mayer weist Vorwurf zurück

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IT-Sicherheitslücken - Datenklau: Mayer weist Vorwurf zurück

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Werden die Sicherheitsbehörden ertüchtigt, sich bewusst Sicherheitslücken zu Nutze zu machen? Innenstaatssekretär Mayer sagt bei "maybrit illner" Nein.

Nutzen Behörden Sicherheitslücken im Netz? Symbolbild
Nutzen Behörden Sicherheitslücken im Netz? Symbolbild
Quelle: Silas Stein/dpa

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer (CSU), hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Staat nutze bewusst Sicherheitslücken im Netz. Dies sei nicht die Strategie der Bundesregierung, sagte Mayer in der ZDF-Sendung "maybrit illner".

Zuvor hatte Anke Domscheit-Berg der Bundesregierung vorgeworfen, dem BND mehr als vier Millionen Euro Steuergeld zur Verfügung zu stellen, um Sicherheitslücken auf dem schwarzen Markt aufzukaufen. Sie sitzt für die Linke im Bundestag.

Mayer verteidigt "Einzelfälle"

Es werden hier nicht irgendwelche backdoors bewusst genutzt, um die Bürger auszuspähen.
Stephan Mayer, CSU-Staatssekretär

"Es werden hier nicht irgendwelche backdoors bewusst genutzt, um die Bürger auszuspähen", so Mayer weiter. Er betonte zudem, bei den umstrittenen so genannten Staatstrojanern gehe es "um ganz spezifische Einzelfälle". Es müsse den Sicherheitsbehörden etwa bei Terrorverdacht oder Kapitalverbrechen möglich sein, mittels eines Staatstrojaners "in die IT der betreffenden Person einzugreifen". Das bedeute aber nicht, dass Millionen anderer Menschen gefährdet werden.

Domscheit-Berg hielt dem entgegen, dass ein solches spezifisches Vorgehen nur möglich sei "mit einer Sicherheitslücke, die alle anderen Hacker, die diese Sicherheitslücke kennen, auch nutzen können".

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