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Spahn verteidigt Gesetz zu Masern-Impfpflicht

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"Kinderschutzgesetz" - Spahn verteidigt Gesetz zu Masern-Impfpflicht

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Nach langen Diskussionen will der Bundestag eine Masern-Impfpflicht besiegeln. Der Minister verteidigt den erhöhten staatlichen Druck gegen Bedenken.

Nach langen Diskussionen will der Bundestag heute über eine Impfpflicht gegen Masern entscheiden. Bei Verstößen würden Eltern dann Bußgelder bis zu 2.500 Euro drohen.

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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)hat die geplante Impfpflicht gegen Masern in Kitas und Schulen gerechtfertigt. "Das ist ein Kinderschutzgesetz", sagte er vor der heutigen Verabschiedung der Neuregelungen im Bundestag.

Demnach sollen Eltern ab März 2020 vor Aufnahme ihrer Kinder in Kitas oder Schulen nachweisen müssen, dass diese geimpft sind. Die Pflicht soll auch für Personal in Kitas und Schulen und für Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen kommen. Bei Verstößen sollen Strafen bis zu 2.500 Euro drohen.

Spahn hob hervor, Impfungen seien eine der größten Errungenschaften der Menschheit. "Wir finanzieren weltweit mit deutschen Steuergeldern Impfprogramme, weil wir Krankheiten ausrotten wollen." Dies sei bei Pocken gelungen. Bei der Kinderlähmung sei man auf dem Weg, Ziel sei es auch bei Masern. "Das kann nur gelingen, wenn möglichst alle sich und ihre Kinder impfen lassen."

Es gehe darum, viele zu überzeugen und auch zu erinnern - das gehöre ebenfalls dazu. Nun würden vor allem Masern in den Blick genommen, auch weil sie durch Tröpfcheninfektion sehr leicht übertragbar seien - deutlich mehr als Grippe oder andere Erkrankungen, erläuterte Spahn.

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