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Verstoß gegen Totenruhe - Juden kritisieren Kunst-Aktion vor Bundestag

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Die neue Aktion des "Zentrums für politische Schönheit" vor dem Reichstagsgebäude ist auf Kritik des Zentralrats der Juden gestoßen. Sie verstoße gegen die jüdische Totenruhe.

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Die Künstlergruppe "Zentrum für politische Schönheit" hat in der Nähe von Bundestag und Kanzleramt eine temporäre Gedenkstätte für NS-Opfer errichtet. Unter dem Titel "Suchet nach uns!" will die Gruppe vor einer Zusammenarbeit der Union mit der AfD warnen. Nach Angaben der Künstler seien für diese Aktion über 200 Bodenproben von 23 Orten in Deutschland, Polen und der Ukraine, an denen Nazis Massenmorde begangen haben, zusammengetragen worden. In mehr als 70 Prozent der Proben ergaben Laboruntersuchungen Hinweise auf menschliche Überreste.

"Völlig geschmacklos"

Der Zentralrat der Juden hat diese Aktion kritisiert. Sie sei problematisch, weil sie gegen das jüdische Religionsgesetz der Totenruhe verstößt. Uwe Becker, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, bezeichnete die Aktion als "völlig geschmacklos" und forderte einen sofortigen Abbau.

Das "Zentrum für politische Schönheit" ist für seine umstrittenen Kunstaktionen bekannt. 2017 hatte die Gruppe mit einem Nachbau des Holocaust-Mahnmals auf einem Nachbargrundstück von Thüringens AfD-Chef Höcke Aufmerksamkeit erregt.

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