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Rassismus-Vorwurf nach Trump-Tweet

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Junge US-Demokratinnen - Rassismus-Vorwurf nach Trump-Tweet

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Trump forderte US-Demokratinnen in einem Tweet dazu auf, in ihre Heimat zurück zu kehren. Nun reagieren die Angesprochenen und werfen ihm Rassismus vor.

Ilhan Omar, Abgeordnete der Demokraten im US-Kogress. Archivbild
Ilhan Omar, Abgeordnete der Demokraten im US-Kogress. Archivbild
Quelle: Nick Wagner/Austin American-Statesman/dpa

Mehrere Demokratinnen im US-Kongress haben Präsident Donald Trump Rassismus und weißen Nationalismus vorgeworfen. Sie reagierten damit auf seinen Tweet, in denen er sie aufgefordert hatte, in ihre Länder zurückzugehen.

Trump nannte zwar keine Namen, spielte aber auf eine kleine Gruppe junger, aufstrebender demokratischer Abgeordneter an. "So sieht Rassismus aus. Wir sind das, was Demokratie ist, wir gehen nirgendwo hin", twitterte die Abgeordnete Ayanna Pressley, die in Chicago geboren wurde.

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"Kein Bully, selbst dieser rassistische Präsident nicht", werde sie von ihrer Arbeit für ihre Wähler abhalten, twitterte Rashida Tlaib. Sie wurde als Kind palästinensischer Eltern in Detroit (Michigan) geboren. 

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Die in Somalia geborene und mit ihren Eltern eingewanderte Abgeordnete Ilhan Omar twitterte: "Sie (Trump) schüren weißen Nationalismus, weil Sie wütend auf uns sind, dass wir im Kongress dienen und gegen ihre hasserfüllte Agenda kämpfen." Tlaib und Omar sind die ersten beiden muslimischen Frauen, die in den Kongress eingezogen sind.

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Auch die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez twitterte, der Präsident habe vor der Welt mit seinem weißen Nationalismus geprahlt.

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Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Frontfrau der Demokraten, Nancy Pelosi, sprang den Frauen zur Seite - wie andere Abgeordnete auch. Pelosi twitterte, die fremdenfeindlichen Äußerungen Trumps seien dazu gedacht, die Nation zu spalten. Der Präsident zeige, dass es schon immer sein Ziel gewesen sei, "Amerika wieder weiß zu machen".

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Trumps verbale Attacke fiel auf den Tag, für den der Präsident großangelegte Razzien gegen Menschen ohne Aufenthaltspapiere in den USA angekündigt hatte.

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