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Mit knapper Mehrheit - Ausschuss spricht sich für Kavanaugh aus

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Trotz schwerer Missbrauchsvorwürfe: Trumps Kandidat für die Kandidatur als Richters für den US-Supreme Court, Brett Kavanaugh die nächste wichtige Hürde genommen.

Der Justizausschuss des US-Senats soll über Brett Kavanaugh, Trumps Kandidaten für den Obersten Gerichtshof, abstimmen. Ihm war zuvor versuchte Vergewaltigung vorgeworfen worden.

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Der Justizausschuss des US-Senats stimmte am Freitag mit knapper Mehrheit dafür, dem Senat eine Berufung Kavanaughs an das höchste US-Gericht zu empfehlen. Abschließend über die Personalie entscheidet allerdings der komplette Senat - das Votum aus dem Ausschuss kommt einer Empfehlung gleich.

Ob die US-Republikaner im Senat über ausreichend Stimmen verfügen, um den Kandidaten Brett Kavanaugh für das Amt eines Richters am Obersten Gerichtshof zu bestätigen, erscheint derzeit fraglich. Senator John Thune aus South Dakota erklärte, die Republikaner hätten noch zu tun, um die notwendige Unterstützung zu bekommen.

Zwei Senatorinnen könnten entscheiden

Die Bestätigung Kavanaughs, dem drei Frauen sexuelle Übergriffe vorwerfen, könnte von zwei republikanischen Senatoren abhängen: Susan Collins aus Maine und Lisa Murkowski aus Alaska. Beide sind Mitglieder der Republikaner. Das Weiße Haus oder Präsident Donald Trump schienen nicht zu versuchen, ihre Entscheidung zu beeinflussen. Thune erklärte, solche Anrufe seien vielleicht gut gemeint, "aber es ist besser, wenn die Leute allein entscheiden".

30 Millionen Menschen haben die Anhörung des Richters Brett Kavanaugh im TV verfolgt. Es wurde deutlich, wie verfeindet die Parteien der USA sind, sagt Ulf Röller.

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"Amerika hat in den Spiegel geschaut"

Unterdessen kamen auf den Straßen der US-Hauptstadt erneut Hunderte Menschen zusammen, um gegen die mögliche Berufung von Kavanaugh an das Oberste US-Gericht zu protestieren. ZDF-Korrespondent Ulf Röller berichtet, wie sehr die Anhörung von Gelitten darunter hätten die beiden die ausgesagt haben, die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford und Richter Kandiadat Brett Kavanaugh. Viele Amerikaner glauben, dass die beiden Befragten politisch benutzt werden, "um Punkte zu erzielen - im November sind die sogenannten Parlamentswahlen. Und deshalb hat man das Thema so hochgejazzt."

Mehrere Frauen werfen Kavanaugh sexuelle Belästigung vor. Am Donnerstag untermauerte die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford vor dem Justizausschuss des Senats ihre Anschuldigung, dass Kavanaugh 1982 bei einer Schülerparty versucht habe, sie zu vergewaltigen. Kavanaugh wies das anschließend erneut zurück.

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