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Justizminister gegen Vorstoß - "Containern" soll illegal bleiben

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Ein Antrag Hamburgs zur Legalisierung des "Containerns" ist von den Justizministern der Länder abgewiesen worden. Noch gute Lebensmittel aus dem Müll zu nehmen, bleibt illegal.

Viele noch gute Lebensmittel landen trotzdem im Müll. Archivbild
Viele noch gute Lebensmittel landen trotzdem im Müll.
Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Die Justizminister der Länder haben sich nicht auf einen Vorstoß einigen können, das sogenannte Containern strafrechtlich nicht mehr zu verfolgen. Die Mehrheit der CDU-Länder lehnte einen entsprechenden Antrag ab, wie nach der Justizministerkonferenz mitgeteilt wurde.

Bisher wird das Entwenden von Lebensmitteln aus Containern als Diebstahl oder Hausfriedensbruch gewertet. Die Begründung: Menschen sollen in solche unwürdigen und unhygienischen Situationen überhaupt nicht erst kommen.

Studentinnen wollen weiterkämpfen

Die Studentinnen Caro und Franzi, die den Justizministern am Mittwoch in Lübeck einen von 130.000 Unterstützern unterzeichneten Appell der Bewegung Campact übergeben hatten, sprachen von einer großen Enttäuschung:

Caro und Franzi wollen weiterkämpfen. Sie wurden im Januar von einem Gericht in Bayern wegen Containerns verurteilt worden; sie sind in Revision gegangen.

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