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Svenja Schulze sieht Fortschritte

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Kampf gegen Plastikmüll - Svenja Schulze sieht Fortschritte

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Umweltministerin Schulze sieht im Baseler Übereinkommen einen großen Schritt gegen die Vermüllung der Umwelt. 187 Länder hatten sich am Freitag darauf geeinigt.

Svenja Schulze auf einer Pressekonferenz. Archivbild
Svenja Schulze auf einer Pressekonferenz. Archivbild
Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat strengere Regeln im Umgang mit Plastikmüll begrüßt. "Die schärferen Exportregeln des Baseler Übereinkommens sind ein großer Fortschritt und eine wirksame Handhabe gegen den zunehmenden Meeresmüll", sagte sie.

187 Länder hatten sich am Freitag in Genf darauf geeinigt, dass künftig nur noch sortierter, gereinigter und wiederverwertbarer Plastikmüll gehandelt werden darf. Für andere Plastikabfälle soll eine Behördenzustimmung erforderlich sein.

Müllexporte nach Asien eindämmen

"Jetzt ist ein Exportstopp für verschmutzte und fragwürdige Plastikabfälle aus der EU nach Asien und Afrika möglich", sagte
Schulze zu der Vereinbarung. Landesbehörden und der deutsche Zoll könnten in Zukunft verhindern, dass solche Abfälle auf ungesicherten Deponien und am Ende im Meer landeten. Europa und Deutschland seien in der Verantwortung, ihren Plastikmüll selbst zu sortieren und möglichst auch selbst zu recyceln. Die neuen Regeln zeigten, dass die Staatengemeinschaft in Sachen Umweltschutz handlungsfähig sei, so Schulze.

Anfang 2018 hat China die Importe von Kunststoffabfällen zum Recycling stark eingeschränkt. Nun landen diese Abfälle in anderen Ländern vor allem in Südostasien, etwa Malaysia, Indonesien, Vietnam, Thailand und Indien. Weit mehr als 100 Millionen Tonnen Abfall verseuchen nach UN-Angaben bereits die Weltmeere. Ein erheblicher Teil des Kunststoffs, der in die Ozeane gelangt, stammt aus unkontrollierter Abfallentsorgung auf dem Festland.

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