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Deutsche Bundeskanzlerin - Merkel: Bundeswehr war unterfinanziert

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Heute ist der Tag der Bundeswehr. Angela Merkel nimmt diesen Tag zum Anlass, um über die Probleme der Armee zu reden und ihr mehr Geld zu versprechen.

Merkel räumt ein, dass die Bundeswehr lange zu wenig Geld hatte.
Merkel räumt ein, dass die Bundeswehr lange zu wenig Geld hatte.
Quelle: Christophe Gateau/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eingeräumt, dass die Bundeswehr in der Vergangenheit nicht genügend Geld zur Verfügung hatte. Deshalb sei es gut, dass Deutschland seinen Sicherheitsetat seit einigen Jahren gesteigert habe und dies auch im nächsten Jahr wieder tun werde. Das sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.

Für den Wehretat sind für 2020 zwei Milliarden Euro mehr eingeplant als im laufenden Jahr. Das Geld soll laut Merkel für mehr modernes Material eingesetzt werden.

Deutschland hat sich wie die anderen Nato-Verbündeten verpflichtet, dass die Verteidigungsausgaben sich bis 2024 in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts bewegen sollen. Für 2020 sind nun allerdings nur 1,37 Prozent anvisiert, laut Finanzplan soll die Quote bis 2023 sogar auf 1,25 Prozent sinken. Die Spreizung birgt Konfliktstoff insbesondere im Verhältnis zu den USA. Eigentlich hatte die Bundesregierung für 2024 ein Ziel von 1,5 Prozent für Verteidigung ausgegeben.

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