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Kardinal aus Österreich - Schönborn schließt Priester-Ehe nicht aus

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Katholischen Priestern ist es durch das Zölibat derzeit nicht erlaubt, eine Ehe zu schließen. Dass sich das ändert, schließt der österreichische Kardinal Schönborn nicht aus.

Kardinal Christoph Schönborn nimmt an einer Palmweihe teil.
Kardinal Christoph Schönborn nimmt an einer Palmweihe teil.
Quelle: Hans Punz/APA/dpa

Der österreichische Kardinal Christoph Schönborn (74) schließt nicht aus, dass Priester künftig heiraten dürfen. "Das ist nicht auf ewig festgeschrieben", sagte er in einem Interview der österreichischen Tageszeitung "Kurier".

"Ich warne nur davor, zu glauben, dass mit der Freigabe des Zölibats alle Probleme vom Tisch sind. Dann kommen neue Probleme", erklärte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. Katholischen Priestern ist es derzeit nicht erlaubt, eine Ehe zu schließen.

Von einem Bischof aus der griechisch-katholischen Kirche, der in seinem Klerus rund 90 Prozent verheiratete Priester habe, seien Schönborn genug neue Probleme bekannt. "Er sagt, die Probleme, die er mit den Familien der Priester hat, sind nicht viel geringer als die, die ein Bischof mit ehelosen Priestern hat", sagte Schönborn.

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