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Kartellkrieg vermutet - Über 30 Tote im Norden Mexikos

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Der berüchtigte Drogenboss El Chapo hat nach seiner Auslieferung an die USA ein Machtvakuum in Mexiko hinterlassen. Die Folge sind blutige Kartellkriege.

Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte.
Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte.
Quelle: Peer Grimm/dpa-Zentralbild/dpa

In einer Gewaltwelle sind in dem an die USA angrenzenden mexikanischen Bundesstaat Chihuahua binnen weniger Stunden mindestens 31 Menschen getötet worden. Einige Opfer wiesen Folterspuren auf.

Der Sicherheitschef der berüchtigten Grenzstadt Ciudad Juarez, Ricardo Realivazquez, sagte, die meisten der Getöteten hätten einen Bezug zum Sinaloa-Drogenkartell, das sich im Kampf mit dem Juarez-Kartell bekriege. Es kommt in der Region immer wieder zu brutalen Racheakten zwischen den Kartellen.

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