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Keine Gefahr mehr im Nordirak - Asyl für Jesiden abgelehnt

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Im Irak sind Tausende Jesiden von Terroristen des IS versklavt und getötet worden. Nun hat sich die Lage vor Ort geändert. Mit Folgen für Asylanträge in Deutschland.

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.
Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.
Quelle: Philipp Schulze/dpa

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht sieht keine Gefahr einer massenhaften Verfolgung von Jesiden im Norden des Iraks mehr. Das Gericht in Lüneburg lehnte deshalb die Asylanträge eines irakischen Jesiden und seiner Schwester ab.

Seit die Terrormiliz Islamischer Staat verdrängt sei, sei eine Gruppenverfolgung von Jesiden im Schindschar-Gebirge nicht mehr "hinreichend wahrscheinlich". Das hieß es zur Begründung. Das Gericht sah sein Urteil als grundsätzlich an.

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