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Schweiz - Kettensägen-Mann gefasst - er hatte Armbrüste dabei

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Mit einer Kettensäge hatte ein Mann in Schaffhausen in der Schweiz Menschen verletzt. Jetzt hat die Schweizer Polizei den Kettensägen-Mann gefasst. Er war allerdings kilometerweit vom Tatort entfernt - und war zudem mit zwei geladenen Armbrüsten bewaffnet.

In Schaffhausen in der Schweiz stürmt ein Mann am Morgen mit einer Kettensäge bewaffnet in ein Bürogebäude und verletzt fünf Menschen. Die Polizei fahndet nach dem Angreifer, der nach wie vor auf der Flucht ist.

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Der mutmaßliche Kettensägen-Angreifer von Schaffhausen ist gefasst: Der 51-Jährige ging den Ermittlern am Dienstagabend in Thalwil südlich von Zürich ins Netz, wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda meldete. Bei seiner Festnahme habe Franz W. zwei geladene Armbrüste bei sich getragen. Der Mann hatte am Montag in Schaffhausen nahe der deutschen Grenze zwei Menschen mit einer Motorsäge verletzt. Er wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Täter ließ sich widerstandslos festnehmen

W. habe sich widerstandslos festnehmen lassen, erklärte die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen am Mittwoch laut sda. Demnach hatte der Gesuchte die Motorsäge nicht bei sich. Der 51-Jährige sei allein und zu Fuß unterwegs gewesen. Die entscheidenen Hinweise kamen aus der Bevölkerung, wie es weiter hieß. Gegen W. wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er solle von der Rechtsmedizin untersucht werden.

Der offenbar obdachlose Franz W. war am Montag in Schaffhausen in die Büros einer Krankenkasse eingedrungen und hatte zwei Angestellte mit seiner Motorsäge attackiert. Ein Mann lag mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, der andere konnte inzwischen entlassen werden. Zwei Kunden der CSS-Versicherung erlitten einen Schock. Das Motiv für die Tat war weiter unklar.

"Außenseiter", der im Wald lebte

Am Dienstag hatte die Schweizer Polizei einen internationalen Haftbefehl erlassen, zeitweise war spekuliert worden, dass W. nach Deutschland geflüchtet sein könnte. Dutzende Polizisten suchten mit Spürhunden und Hubschraubern nach ihm, auch deutsche Beamte waren beteiligt. Die Polizei warnte, W. sei gefährlich und könnte bewaffnet sein. Sie veröffentlichte Fotos von dem Gesuchten, auf denen er eine schwarze Tasche trug, in der sich vermutlich die Kettensäge befand.

Bei dem Angreifer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen "Außenseiter", der aus dem Kanton Graubünden stammt. Er hatte sich dort bei den Behörden abgemeldet und lebte hauptsächlich in Waldgebieten. 2014 und 2016 war er in den Kantonen Bern und Luzern wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt worden.

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