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Kindesmissbrauch - Kinderhilfe fordert höhere Strafen

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Schon länger gibt es Forderungen nach härteren Strafen für Kindesmissbrauch. Neue Vorfälle in NRW befeuern die Debatte.

Rainer Becker von der Deutschen Kinderhilfe. Archivbild
Rainer Becker von der Deutschen Kinderhilfe. Archivbild
Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Mehrere Männer sollen ihre Kinder missbraucht und sich Aufnahmen der Taten geschickt haben: Nach dem Bekanntwerden dieser Tatvorwürfe in Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Kinderhilfe das Bundesjustizministerium aufgefordert, die Höchststrafen für Kindesmissbrauch zu erhöhen. Dies hatte auch die Innenministerkonferenz im Juni gefordert.

Bis heute habe es aber keine Reaktion gegeben, kritisiert Vorstandschef Rainer Becker: "Was den Kinderschutz angeht, bin ich bislang schwer enttäuscht von unserer Bundesjustizministerin."

Was den Kinderschutz angeht, bin ich bislang schwer enttäuscht von unserer Bundesjustizministerin.
Rainer Becker, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Kinderhilfe

"Bis heute hat es aus dem Bundesjustizministerium keine erkennbare Reaktion auf den Beschluss der Innenministerkonferenz gegeben", kritisierte die Deutsche Kinderhilfe. Der Vorstandsvorsitzende Rainer Becker sagte: "Was den Kinderschutz angeht, bin ich bislang schwer enttäuscht von unserer Bundesjustizministerin."

In der Vergangenheit hatte sich etwa Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) bereits für härtere Strafen für Kindesmissbrauch ausgesprochen. Derzeit sind maximal 15 Jahre Haft möglich. Für eine mögliche Strafverschärfung ist der Bund zuständig.

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