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Kirchliche Arbeitgeber - EuGH-Urteil zu Konfessionen

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Eine konfessionslose Bewerberin wird für eine Stelle bei einem kirchlichen Träger abgelehnt. Der EuGH fällte dazu nun ein weitreichendes Grundsatzurteil.

Laut EuGH ist die Konfession nicht immer erforderlich.
Laut EuGH ist die Konfession nicht immer erforderlich. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Kirchliche Arbeitgeber dürfen nicht bei jeder Stelle von Bewerbern eine Religionszugehörigkeit fordern. Dies entschied der Europäische Gerichtshof zu einem Fall aus Deutschland. Zur Bedingung darf die Konfessionszugehörigkeit nur gemacht werden, wenn dies für die Tätigkeit "objektiv geboten" ist. Auch muss die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.

Eine konfessionslose Bewerberin war für ein Gespräch beim Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung abgelehnt worden und hatte geklagt.

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