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Flaschenwerfer aus Partyzug ermittelt

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Kleinkind außer Lebensgefahr - Flaschenwerfer aus Partyzug ermittelt

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Wer warf die Whiskyflasche? Im westfälischen Kamen ist ein Mädchen am Kopf getroffen und schwer verletzt worden. Der Gegenstand soll aus einem Partyzug geflogen sein.

Am Bahnhof Kamen wurde ein Kleinkind von einer Flasche getroffen.
Am Bahnhof Kamen wurde ein Kleinkind von einer Flasche getroffen.
Quelle: Henning Kaiser/dpa

Nachdem eine Zweijährige durch eine umherfliegende Whiskeyflasche am Bahnhof im westfälischen Kamen schwer am Kopf verletzt wurde, ist womöglich der Verursacher ermittelt. Wie die Polizei Dortmund mitteilte, wurde bei Zeugenbefragungen ein 31-Jähriger aus dem Partyzug ermittelt, aus dem die Flasche geworfen worden sein soll.

Der Mann sei nach einer Vernehmung entlassen worden. Weitere Ermittlungsergebnisse gebe es erst am Montag, erklärte die Polizei. Das Kleinkind ist nach einer OP außer Lebensgefahr.

Polizei geht nicht von gezieltem Wurf aus

Die Flasche flog nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus einem Partyzug, der gerade den Bahnhof in Kamen durchfahren hatte. Auch die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Flasche aus dem Zug geworfen wurde, allerdings nicht gezielt auf einen Menschen. "Wir haben keinen Anhaltspunkt für ein gezieltes Werfen", erläuterte Henner Kruse, der Sprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft. Die Behörden ermitteln in dem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Der Partyzug fuhr am Freitag zunächst weiter, im etwa 65 Kilometer entfernten Greven wurde er gestoppt. Die Bundespolizei rückte mit einem Großaufgebot mit Beamten aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland an. Dutzende Polizisten nahmen die Personalien der Reisenden des Partyzuges auf. Die Passagiere verhielten sich dabei sehr kooperativ, wie ein Sprecher der Bundespolizei schilderte.

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