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20 Euro bringen "gar nichts" - Experte kritisiert zu niedrigen CO2-Preis

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CO2 muss teurer werden, sonst tut es dem Verbraucher nicht weh - so die Argumentation eines Klimaschutz-Experten. Der Preis pro Tonne müsse über 20 Euro liegen.

Experte fordert, Co2-Preis zum Beispiel im Verkehr muss steigen.
Experte fordert, Co2-Preis zum Beispiel im Verkehr muss steigen.
Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Die Kosten für den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) etwa im Verkehr müssten nach Ansicht eines Klimaschutz-Experten bei mindestens 50 Euro liegen. "Ein CO2-Preis von 20 bis 25 Euro bringt gar nichts", sagte der frühere Referatsleiter für Klimapolitik im Umweltministerium, Patrick Graichen.

"Beim Sprit sind das die täglichen Schwankungen an der Tankstelle, das geht also im Rauschen unter." Mindestens 50 Euro pro Tonne müssten es schon sein, damit es den Klimaschutz voranbringe.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) macht sich seit einigen Monaten für eine umfassendere CO2-Bepreisung stark, die es bisher in der EU nur für die Energiewirtschaft und Teile der Industrie über einen Emissionshandel gibt. Ziel ist, klimafreundliche Technologien zu fördern und Menschen zum Einsparen von fossilen Brennstoffen wie Diesel und Benzin oder Heizöl zu bringen. In einem "Spiegel"-Interview hatte Schulze sich zwar nicht auf eine Höhe festgelegt, zitierte aber den Chef der Wirtschaftsweisen, der als Einstieg 20 Euro pro Tonne vorschlägt.

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