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Österreich - Koalition zwischen ÖVP und FPÖ ist perfekt

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In Österreich haben konservative ÖVP und rechte FPÖ ein Regierungsbündnis vereinbart. Details zu Inhalt und Personal gab es noch nicht - erst müssen die Gremien informiert werden.

Zwei Monate nach der Parlamentswahl in Österreich haben sich die konservative ÖVP und die rechtspopulistische FPÖ auf ein Regierungsbündnis geeinigt.

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Zwei Monate nach der Parlamentswahl in Österreich haben sich die konservative ÖVP und die rechtspopulistische FPÖ auf ein Regierungsbündnis geeinigt. Das teilten die beiden Parteien nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen am Freitagabend in Wien mit.

"Die Österreicher haben eine Richtungswahl für Veränderung getroffen", sagte ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Freitagabend in Wien. "Wir wollen die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre künftig abstellen", sagte der FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache. Klares Ziel seien Steuersenkungen und die Stärkung des Standorts Österreich. "Vor allem wollen wir uns auch für mehr Sicherheit in unserem Land einsetzen. Auch im Kampf gegen illegale Migration", so der 31-jährige Kurz.

Keine Details genannt - erst Gremien informieren

Das in den vergangenen sieben Wochen verhandelte Regierungsprogramm sei Basis für die Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren. Weitere inhaltliche oder personelle Einzelheiten wollten die Verhandlungsspitzen nicht nennen. Sowohl Kurz als auch Strache werden am Samstag erst mit ihren Gremien über das Programm sprechen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen lädt die Parteichefs am Samstag ebenso zu einem Gespräch in die Wiener Hofburg ein, teilte die Präsidentschaftskanzlei am Freitagabend mit.

Kurz wie Strache betonten in dem ersten kurzen Statement den respektvollen Umgang miteinander in den vergangenen Wochen. "Die Verhandlungen waren auf Augenhöhe und von Respekt geprägt", so Kurz. Beide Parteien wollen einen neuen politischen Stil in der Regierungsarbeit in Österreich. Bei der Parlamentswahl am 15. Oktober war die ÖVP mit 31,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft geworden, die FPÖ wurde mit 26 Prozent drittstärkste Kraft hinter den Sozialdemokraten (26,9 Prozent) des bisherigen Bundeskanzlers Christian Kern.

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